Yankee Candle Alternativen - Teil 9: Yankee Candle Outletdüfte

Zugegeben, so richtig in meine "Alternativen"-Blogserie passen die Outletdüfte nicht, sie sind ja nicht wirklich eine Alternative zu Yankee Candle, da es ja richtige Yankee Candle Kerzen sind. Ich hatte aber ja auch schon die Home Inspiration Düfte in dieser Reihe besprochen und diese Kerzen unterscheiden sich sowohl optisch, als auch vom Vertrieb her von den regulären Yankee Candles, also dachte ich, schummle ich euch heut einfach auch mal die Outletkerzen dazwischen in diese Blogserie.


In Amerika hat Yankee Candle seine eigenen Läden, ja sogar ein ganzes Yankee Candle Village. Nebenher hat Yankee Candle auch noch Outlet Stores. In diesen Outlet Stores werden nicht nur Restposten und B-Ware verkauft, sondern auch eigens, unter anderem für diese Läden produzierte Kerzen. Auch überproduzierte Kerzen für verschiedene Hauswarengeschäfte, rückläufige Lieferungen etc. landen in den Outlets. Zum Teil sind diese Kerzen Dupes von bekannten Düften, zum Teil sind es aber auch gänzlich neu kreierte Düfte. Auch verschiedene Limited Edtitions und ganze Sonderserien, die speziell für diese Läden hergestellt werden, wie z.B. die beliebte Aloha Collection, oder die Vintage Collection, lassen sich in den amerikanischen Yankee Candle Outlets finden.

Yankee Candle Outletkerzen ist kein offizieller Begriff, sondern er wird in Käuferkreisen oft benutzt, um den Unterschied zum Hauptsortiment zu verdeutlichen. Es ist ein allgemeiner Überbegriff und einige dieser Kerzen sind auch welche, die z.B. für verschiedene Hauswarengeschäfte, wie Walmart hergestellt werden. Yankee selber verkauft diese Kerzen nicht, sondern stellt sie nur für diese Läden auf Bestellung her. Zum Teil finden sich solche Kerzen auch auf QVC, oder bei bestimmten Einzelhandelsketten, wie z.B. Marshalls, Home Goods, oder T.J. Maxx wieder, oder werden sogar gezielt für diese Läden hergestellt. Preislich liegen die Kerzen z.B. bei Marshalls regulär bei $12,99. Die Duftausbeute bei den Outletkerzen ist bei einigen Dupes geringer, als bei den regulären Düften, aber immer noch im ordentlichen Yankee-Bereich und dies trifft auch nicht auf gänzlich alle Düfte zu. Eine offizielle Stellungnahme hierzu gibt es nicht.
Obwohl es sich bei diesen Kerzen in den USA um Budget-Kerzen aus dem günstigere Preisbereich handelt, werden sie hierzulande und andernorts im Ausland oft wesentlich teuerer Verkauft und zum Teil "USA Specials" genannt. Nun ja, das ist nicht einmal gelogen, denn es sind ja in gewissem Maße tatsächlich Specials, oder USA Exclusives, weil sie hierzulande regulär nicht im Sortiment sind. Hierzulande gibt es (ausser z.B. bei Büchern) keine Preisbindung, lediglich unverbindliche Preisempfehlungen. Nicht verpflichtend also. Ebenso gibt es hier keine Yankeeeigenen Läden. Es ist also jedem Shop und jedem Händler letztenendes selbst überlassen, was für einen Preis er für diese Kerzen veranschlagt. So ist es leider keine Seltenheit, dass man diese Kerzen hier zum Teil zu Preisen bis zu 39,- Euro pro Stück findet.

Die Kerzen mit Outletlabel sind bei Sammlern in der Regel nicht wirklich beliebt und bis auf wenige Ausnahmen und Sonderserien werden sie auch oftmals recht günstig privat weitergegeben, sofern man sie nicht aufbraucht. Es gibt aber auch eine Handvoll Outletkerzen, die sich beizeiten grosser Beliebtheit erfreuen und höhere Sammlerpreise erzielen, wie z.B. Soft & Cuddly. Was die Abfackler unter den Kerzensammlern angeht: Der Duft Frosting z.B. ist seit je her ein beliebter Abbrennduft im vanillig-kuchigen Bereich, ebenso wie der nach Marzipan duftende Mandelkuchengebäckduft Almond Biscotti. Diese Düfte findet man nur selten eimal günstig - das sind aber wie gesagt die Ausnahmen.


Die regulären Outletkerzen sind an ihren oft eher einfach gehaltenen Labeln in der Regel schnell erkenn- und identifizierbar. Am verbreitetsten und bekannststen sind die Ovalrahmen-Label, von Sammlern zum Teil auch Mirror-Label genannt, die einen Grossteil der Outletkerzen ausmachen. Mirror-Label deshalb, weil das Bild die ovale Form eines Handspiegels hat. Die Kerzen mit diesem Label sind hauptsächlich entweder neu verpackte, oder sehr ähnliche Düfte zu beliebten aktuellen Kerzen, oder früheren Sorten aus dem Hauptsortiment. Sie haben jedoch andere Namen verpasst bekommen und wirklich brauchbare offizielle Informationen, welcher Duft wo hinter steckt, gibt es nicht, so dass man sich hier lediglich auf die eigene Nase verlassen kann, wenn es darum geht, den Pendant im Hauptsortiment ausfindig zu machen.

Yankee selber behandelt diese Kerzen recht stiefmütterlich, so dass online z.B. die Duftangaben was den Inhalt angeht oft nicht stimmen, oder eindeutig zu einem ganz anderen Duft gehören - sofern man überhaupt fündig wird. Eine Art von Übersicht, welche Düfte es aktuell in den Outlets, oder überhaupt in Outletvariante gibt, existiert nicht und selbst der Yankee Support selber kann darüber keine wirklich brauchbaren Auskünfte geben.


Bei einigen Sonderserien, oder limited Editions ist die Identifiziertung als Outletdüfte aufgrund teilweise wirklich schön gestalteter, "Hauptsortimentswürdigen" Label, etwas schwieriger, aber auch da hat der geübte Käufer und Sammler recht schnell den Blick für entwickelt. Als ganz, ganz groben Anhaltspunkt könnt ihr euch unter Vorbehalt (Ausnahmen bestätigen die Regel) folgende Fragen stellen: Weicht das Label optisch maßgeblich von den regulären Yankee Candle Labeln ab? Besteht das Label vielleicht lediglich aus viereckigem, bedruckten Glanzpapier? Lässt sich zu dem Duft auf Anhieb keine anständige, offizielle Duftbeschreibung finden? Dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Outletduft. Wenn ihr euch bei bestimmten Düften nicht sicher seid, könnt ihr mich gern fragen und ich will euch da gern weiterhelfen, sofern mir der Duft bekannt ist.



Soft & Cuddly


Haben die regulären Yankee Candles mit ihrem Whiskers on Kittens schon eine beliebte Kätzchenfotokerze im Programm, so ziehen die Outlets hier mit ihrem Soft & Cuddly entsprechend nach. Wohl nach dem Motto "ein süsses Katzenfoto verkauft sich immer gut, auch wenn es rein gar nichts mit dem Duft zu tun hat", wurde dieser Outletduft dann auch in die Regale gestellt - und läuft.

Der Duft an sich ist überraschend gut, weich, angenehm, ganz leicht vanillig, cremig und etwas pudrig. Vielleicht riechen kleine Kätzchen so, wenn sie gerade aus dem Wäschetrockner kommen...ich weiss es nicht. (P.S.: Bitte steckt eure Katzen nicht in den Wäschetrockner, um es herauszufinden 😱)




Starry Sky


Starry Sky ist ein eher herber, maskuliner Duft. Er geht in die Richtung eines Männerparfüms und hat etwas leicht plüsteriges, nebliges an sich. Starry Sky gefällt mir rein vom Duft her sehr gut und ich würde ihn als Abendduft einordnen für gerade abkühlende Sommernächte. Leider jedoch nehme ich die Kerze in angezündetem Zustand so gar nicht wirklich wahr. Der Duft schafft es nicht einmal sich vernünftig in der näheren Umgebung auszubreiten - in einem ganzen Raum schon gar nicht, deshalb betrachte ich Starry Sky im Endeffekt als bloßen Reinfall und würde mir die Kerze nicht wieder holen.





Snowman (Season Of Peace)


Der Duft Snowman ist eine 1:1 Kopie des Duftes Season of Peace. Es handelt sich um einen frischen Schneeluftduft, wie er relativ Yankeetypisch kreiert ist. Das soll nicht negativ klingen, aber wer ähnliche Düfte von Yankee Candle kennt, weiss hier halt ziemlich genau was ihn wohl erwarten wird. Für meinen Geschmack ist der Duft leider recht leicht und etwas zu Moschuslastig geraten, um wirklich überzeugen zu können. 

Gern hätte der Duft auch etwas kühler und weniger pudrig daherkommen können, aber der Minzanteil setzt sich nicht durch und wird gnadenlos von Bergamotte und Patchouli überdeckt. Im Hintergrund hat man noch etwas Maiglöckchen und Vanille, sowie Zeder. Bei den genannten Duftnoten, liesse sich ein sehr kräftiger Duft erwarten, aber genau das Gegenteil ist der Fall und es scheint fast so, als würden sich die Komponenten gegenseitig herunterspielen. Sicherlich nicht der schlechteste Duft, aber auch nicht wirklich einer meiner Favoriten.



Bayberry


Bayberry ist ein durchaus interessanter Lorbeerduft. Er ist eher herb und hat etwas sehr weihnachtliches an sich. Wahrscheinlich deshalb, weil die Lorbeere auch in vielen Weihnachts- und Tannendüften mit enthalten ist. Wer Düfte dieser Art gern mag, wird von Bayberry nicht enttäuscht sein.





Christmas Candy


Christmas Candy ist eine seltsame Duftmischung, die Lebkuchen und Gewürze vereint, anstatt nach Bonbons und Süssigkeiten zu duften, wie man es aufgrund des Namens und des Labelbildes erwarten würde. Mir persönlich gefällt dieser Duft nicht sehr gut, und auch falls man Fan dieser Duftrichtung ist würde ich eher zum ähnlich angelegten, aber intensiveren Christmas Memories raten.




Rustic Peach Pie


Rustic Peach Pie ist zwar ähnlich, aber nicht zu verwechseln mit Peach Cobbler. Man könnte fast sagen, der Rustic Peach Pie erfüllt das, was man vom Cobbler erwartet hätte, nämlich ein schöner, runder Pfirsichkuchenduft zu sein, bei dem beiden Noten nicht zu kurz kommen und schön aufeinander abgestimmt sind. Dies ist einer der seltenen Fälle, wo ich eine Outletkerze wirklich einem regulären Duft vorziehen würde.




Beautiful Bloom


Diese Kerze könnte mir wirklich gut gefallen, wenn ich sie denn vernünftig riechen würde. Beautiful Bloom ist ein wirklich schöner Blumebouquetduft, wie ein frischer Strauss Mischblumen, oder der Hauch Luft, wenn sich die Tür eines Blumenladens öffnet. Leider ist er aber ausgesprochen schwach und hat auch keine gute Duftverteilung. In angezündetem Zustand nimmt man ihn erst nach sehr langer Zeit und dann auch nur sehr schwach wahr. Schade, denn die Richtung an sich ist gut gelungen.




Seaside


Bei Seaside handelt es sich auf den ersten Blick wieder um einen recht typischen Yankeeduft. Viele Meeresdüfte dieser Marke haben eine sehr ähnliche Richtung und auch Seaside macht erst einmal diesen Eindruck. Kalt gerochen scheint der Duft irgendwo zwischen Cottage Breeze und Sea Harbour angesiedelt zu sein. Der Duft ist weich und angenehm. Angezündet kristallisiert sich aber mehr und mehr eine seltsame, fast rauchige, neblige Note heraus, die arg ins Herbe abdriftet.

Schlussendlich erinnert der Duft dann so gar nicht mehr an frische Meeresluft, sondern eher an einen noch ausglimmenden Grill mit etwas Badewassergeruch im Hintergrund. Das hatte ich nicht kommen sehen und gefällt mir auch ganz und gar nicht. Ein zusätzliches Problem das ich mit Seaside leider wieder habe ist, dass er sehr schwach ausfällt und mich intensität und Duftverteilung einfach nicht zufriedenstellen, wobei ich den letztlich eher unangenehmen Duft dann auch gar nicht stärker hätte haben wollen.




Fresh Meadow


Fresh Meadow ist ein schöner, natürlicher Wiesenduft, den ich irgendwo zwischen Green Grass und Garden Hideaway ansiedeln würde, ohne dass er jedoch einem der beiden wirklich gleichen würde. Der Duft hat neben der Grasnote auch noch eine deutliche Kleenote anbei und erinnert fast ein bisschen an den Duft Fields of Clover von Village Candle. Wer grüne Düfte mag, dem kann ich Fresh Meadow wirklich empfehlen - meinen Geschmack trifft er in dieser Richtung zumindest recht gut.

Leider muss ich hier sagen, und das trifft auf fast alle Düfte auf dieser Liste zu, dass ihr euch gleich zwei Kerzen besorgen solltet, wenn ihr ein wirklich intensives Dufterlebnis möchtet. Kalt am Glas gerochen sind all diese Düfte gut wahrnehmbar, aber im Raum gerochen sind sie keine Duftbomben. Da ich viele der Düfte aber sehr gern mag, handhabe ich es inzwischen so, dass ich schaue, ob ich sie günstig bekommen kann und dann direkt zwei nehme, um sie gleichzeitig brennen zu lassen.



Letztenendes muss ich sagen, würde ich viele Outletdüfte nur Freunden leichterer Raumbeduftung empfehlen, es gibt aber natürlich auch Ausnahmen und das eigene Empfinden spielt sicherlich auch noch eine große Rolle. Echte Raumduftknaller, wie es sie zum Teil z.B. bei Kringle Candle, Goose Creek, oder Country Candle gibt, sollte man hier aber nicht erwarten. Rein von den Duftnoten ausgehend und ungeachtet der Intensität gibt es unter den Outletdüften aber durchaus sehr schöne Düfte. Eine kleine Notlösung falls ihr einen Outletduft habt, den ihr sehr liebt, den ihr aber nicht gut wahrnehmt, ist, dass ihr euch daraus Melts für die Duftlampe gießt. Als Duftwachs in der Lampe genutzt, sind die Düfte deutlich intensiver. Eine Anleitung, wie ihr das am besten anstellt, findet ihr hier: >>LINK<<


Meine Punktewertung für diese Duftnoten:

Soft & Cuddly  7/10
Starry Sky  2/10
Snowman (Season of Peace)  4/10
Bayberry  6/10
Christmas Candy  1/10
Rustic Peach Pie 6/10
Beautiful Bloom  3/10
Seaside  4/10
Fresh Meadow 7/10

Was haltet ihr Yankees Outletkerzen allgemein? Habt ihr vielleicht sogar ein paar Lieblinge unter den Outletdüften, oder meidet ihr diese Kerzen generell? Was haltet ihr von den Labelbildern im Vergleich zu anderen Yankee Candles? Hinterlasst mir gern ein Feedback hier in den Kommentaren, oder direkt in meiner Facebookgruppe. Falls euch mein Blog gefällt, klickt bitte auf "Follow", damit tut ihr mir einen großen Gefallen.

P.S.: Die weiteren hier abgebildeten Outletdüfte bespreche ich demnächst in einem separaten Post.



 

 

 

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Village Candle: Diese Düfte werden uns dieses Jahr verlassen

Nicht nur bei Yankee Candle, auch bei anderen Kerzenfirmen wird mehr, oder weniger regelmäßig aufgeräumt, was das Sortiment angeht. Ob man dabei rein nach Verkaufszahlen geht, oder ob gelegentlich auch eingesessene Düfte einem ähnlich gelagerten, neueren Duft Platz machen müssen, ist nicht klar, aber durchaus denkbar.



Heute möchte ich euch 10 Village Candle Düfte vorstellen, die im Jahre 2018 nicht wiederkehren werden. Ausserdem hänge ich euch eine Liste mit weiteren Düften an, die aus dem Programm genommen wurden/werden. Sollte euer Lieblingsduft dabei sein, kümmert euch rechtzeitig um ein Backup (oder zwei, oder drei). Manchmal schweben Restbestände noch Jahrelang durch die Onlineshops, manchmal sind die Kerzen aber auch schneller von der Bildfläche verschwunden, als man denken mag, also besser nicht zu lange warten.


Ich muss an dieser Stelle aber auch sagen, dass Village sich mit seinen Informationen eher bedeckt hält und vieles recht undurchsichtig ist. So klare Informationen, wie bei Yankee Candle gibt es bei Village nicht und bis auf Händlerlisten, oder News aus zweiter Hand findet sich kaum brauchbares, bzw. verlässliches Material. Auch über den Support bekommt man kaum wirklich verwertbare Informationen. Dieser Post enthält deshalb sowohl Düfte, die ganz offiziell aus dem Programm genommen wurden/werden, als auch solche, die für Händler dieses Jahr nicht nachbestellbar sind und von denen deshalb angenommen wird, dass sie ebenfalls als "retired" angesehen werden können.

Aus den genannten Gründen kann es unter Umständen sein, dass ein-, zwei dieser Düfte durchaus doch noch, ggf. saisonal wiederkommen, nur halt im Moment nicht nachproduziert werden. 95% der hier gelisteten Düfte sind aber ganz offiziell, für immer und auf wahrscheinlich ewig mausetot. Der Ansturm auf die Restbestände zwecks Backupsicherung kann also beginnen.





 

African Safari


Bei African Safari habe ich stets das Gefühl, ich schenke dem Duft nicht die Beachtung, die er verdient. Der Name, das afrikanische Setting auf dem Labelbild, die Wachsfarbe - alles stimmig, alles schön, aber der Duft hat für mich so rein gar nichts von der Idee Afrikas, hat für mich so rein gar nichts von brennender Sonne, Wasserlöchern in der Steppe, Elefantenherden und dem Gefühl der Weite und Freiheit von Afrikas Natur. Vielleicht behandle ich den Duft deshalb seit je her eher stiefmütterlich, weil Innen und Außen einfach nicht zusammenpassen.

Dabei ist der Duft an sich gar nicht schlecht, interessant und durchaus angenehm. Eine leicht zitrische Note bringt das enthaltene Zedernholz dazu eher parfümig, als holzig zu duften und herrlicher Weihrauch rundet den auf einem weichen Bett aus Moschus liegenden Duft ab. African Safari ist ein sehr bodenständiger, aber auch romantischer Duft. Er erinnert mich am ehesten an einen warmen Sommerabend auf der Terrasse. Im Raum verteilt entwickelt der Duft eine gewisse Schwere, bleibt aber im angenehmen Bereich.
 .




Beach Party


Beach Party kann ich wohl am besten als "solide" beschreiben. Es ist kein Duft, den man haben muss, oder vermisst, wenn er alle ist, aber den man sehr gut und gern gelegentlich brennen kann, wenn man ihn denn schonmal im Hause hat. Der Duft setzt sich aus Orangenblüten und Moschus zusammen. Ich finde aber, obwohl ich Orangenblüten eigentlich sehr liebe, dass diese in diesem Duft etwas zu verhalten daherkommen und gern kräftiger und deutlicher im Vordergrund stehen könnten, wie z.B. bei Yankee's Orange Blossom.

Obwohl ich Beach Party wohl nicht vermissen werde und ohnehin kaum noch auf dem Schirm hatte, ist dies kein schlechter Duft und wenn man mal ein Schnäppchenangebot erwischt, kann man der Kerze durchaus mal eine Chance geben. Nur eine super Duftbombe sollte man hier nicht erwarten und auch vom Label sollte man sich hier wieder einmal nicht in die Irre führen lassen. Obwohl die auf dem Glas angegebene Duftzutatenliste gleiche Inhalte aufweist, wie der Duft Fun in the Sun, sind die Düfte nicht identisch. Die Zusammensetzung scheint anders abgemischt zu sein und Beach Party kommt wesentlich verhaltener daher.






Fields of Clover

 
Fields of Clover ist ein satter, grüner Duft. Wer aber einen reinen Gras- und Wiesenduft erwartet wird enttäuscht. Auch die Noten, die man z.B. von frisch gemähtem Rasen kennt, findet man hier nicht. Stattdessen beduftet uns Fields of Clover mit dem vollen Bouquet einer grossen, grünen Kleewiese und ich rieche hier den Klee wesentlich deutlicher, als das Gras.

Insgesamt empfinde ich Fields of Clover als gelungenen Duft in dieser Richtung. Die Kerze riecht für mich wesentlich authentischer, als z.B. Yankee's Kleeduft Lucky Shamrock. Bei Fields of Clover riecht man die komplette wilde Wiese noch umhüllend mit, sowie den Saft frisch gepflückter Kleestängel. Hier entsteht vor dem geistigen Auge fast förmlich ein riesiges Bett aus Klee.





Fun In The Sun

 
Der Duft Fun in the Sun war ohnehin nur noch als Import zu bekommen und nun verschwindet er dann auch gänzlich aus dem Sortiment. Der Duft erinnert mich stark an irgend eine andere Kerze, aber ich komme einfach nicht drauf, welche es ist. Wenn man Yankee's Egyptian Musk, Sun and Sand und Brown Paper Packages zusammenmischen würde, würde wahrscheinlich ein ähnlicher Duft dabei herauskommen.

Trotz der enthaltenen Orangenblüte ist Fun in the Sun vielmehr ein leicht pudriger, sonniger, dezent cremiger Sommersonnenduft. Der Moschus ist hier deutlich wahrnehmbar und trotzdem es nicht angegeben ist, riecht man auch Tonka heraus. Fun in the Sun wird oftmals mit Beach Party verglichen und es gibt anscheinend Menschen, die die beiden Düfte ähnlich wahrnehmen. Ich für meinen Teil empfinde das aber nicht so. Obwohl mir der Duft zwar gut gefällt, ist er aber im Grunde nichts Besonderes, insofern als dass man vergleichbare Düfte auch bei anderen Herstellern noch problemlos finden kann. 





Lemon Pistachio

 
Das Motivbild dieser Kerze ist ein wenig irreführend, denn die Kerze duftet im Prinzip ähnlich, wie ein cremiger Pistazien-Eis-Milchshake. Ich denke so ein Label wäre letztenendes dann auch nicht nur passender, sondern ebenso verkaufsfördernder gewesen. Etwas zitrusähnliches ist nicht wirklich herauszuriechen, maximal ganz leicht im Hintergrund.

Es wundert mich ehrlich gesagt sehr, dass diese Kerze das Sortiment verlässt, denn Pistazie ist seit Yankee's Crunchy Pistachio Vanilla voll im Kommen und so ziemlich jede andere Kerzenfirma hat da erfolgreich nachgezogen. Aktuell erscheint dieses Jahr z.B. Pistachio Gelato von Country Candle und schon im letzten Jahr haben z.B. Goose Creek mit Brown Butter Pistachio ihre eigene Pistazienkreation auf den Markt losgelassen.

Lemon Pistachio von Village duftet einfach lecker und wer den Duft von Pistazien mag, macht hier definitiv nichts falsch. Die Duftabgabe bei dieser Kerze ist im mittleren Feld anzusiedeln. Hier werde ich mir defintitiv noch ein Backup zulegen, bevor der Duft die Läden verlässt.





Lily Of The Valley

 
Village Candle hatte als einzige der 5 bekanntesten Apothekerglas-Marken noch einen Maiglöckchenduft im Programm. Schade, dass dieser nun auch bei Village aus dem Programm genommen wird. Die Kerze enthält laut Beschreibung sowohl Maiglöckchen (Lily of the Valley), Rosen (Rose) und Sweet Pea (Wicken). Kalt gerochen ist hier der Maiglöckchenduft, wie man ihn kennt und erwarten würde ganz klar dominant. Er ist eindeutig als solcher identifizierbar und die "Nebenzutaten" rieche ich (noch) nicht heraus.

Angezündet und dann warm im Raum verteilt, ist der Duft etwas mehr als "Mischduft" wahrzunehmen, als anfänglich vermutet. Die einzelnen Komponenten verschmelzen miteinander zu einem Blumenstrauss mit Maiglöckchen. An sich keinesfalls schlecht, jedoch hätte mir wahrscheinlich ein reiner Maiglöckchenduft hier besser gefallen, denn einen solchen hatte ich eigentlich auch erwartet.




 

Peppermint Stick

 
Peppermint Stick lässt sich am ehesten mit Candy Cane Lane von Yankee Candle vergleichen. Es ist ein Minzduft, wie er oft in Zuckerbonbons vom Jahrmarkt zu finden ist. Mit einem ganz leichen Hauch von Vanille harmoniert dieser süsse und zuckrige Duft bestens mit der etwas schärferen und sehr frischen Minze.

Auch wenn mir dieser Duft ausgesprochen gut gefällt, ziehe ich im direkten Vergleich Candy Cane Lane vor, da mir die Kerze einfach noch einen Hauch ausgeglichener und harmonischer daherkommt. Die Village Candle ist dagegen einen Tick härter und die enthaltene Minznote sticht kräftiger heraus. Trotzdem zählt Peppermint Stick aber definitiv zu meinen Minzfavoriten und die Duftverteilung ist sehr gut.





Raspberry Rose Tea

 
Raspberry Rose Tea ist eine schöne Überraschung. Die Kerze poolt, wie von Village gwohnt, schnell und der Duft verteilt sich gut im Raum. Es ist allerdings ein leichterer Duft, der zwar merklich in der Luft schwebt, aber sich auch schnell wieder verläuft. Es ist auf jeden Fall keiner dieser Düfte, mit einem "Wow"-Effekt, den man in der ganzen Wohnung wahrnehmen würde.

Den Duft von Raspberry Rose Tea an sich kann man am ehesten mit einem frisch gekochten Früchtetee vergleichen. Die Beeren sind problemlos zu erkennen, aber auch, dass es ein Teegeruch ist, ist hier sehr deutlich und Village hat bei dieser Kerze ein gutes Gleichgewicht gefunden.

Für Alle, die nicht so in die Richtung von schwarzem Tee gehen mögen, den Duft einer schönen Tasse roten Tees an sich aber mögen und keinen zu starken Raumduft möchten, können hier gern zugreifen. Ich persönlich favorisiere hier aber die Melts gegenüber der Kerze, weil ich sie besser und kräftiger wahrnehme.





 

Smoked Birch

 
Smoked Birch enthält verschiedene Holznoten, Moschus und Amber. Im Prinzip würde das auch meinen Geschmack gut treffen, aber irgendwie kann ich mich mit dem Duft nicht 100%ig anfreunden. Er enthält eine ganz leicht säuerliche Note, wir frisch abgeschabte Baumrinde und ist insgesamt einfach nicht so kraftvoll, wie ich ihn mir gewünscht hätte. Die holzigen Noten sind mir nicht präsent, oder eindeutig genug und die rauchige Note, wenngleich auch eher verhalten, stört hier eher, als das sie nützt. 

Den nackten Duft ohne Namen und Label hätte ich wahrscheinlich kaum einordnen können und auch als Gesamtpaket funktionert er für meinen Geschmack irgendwie nicht wirklich gut. Somit ist Smoked Birch einer der verzichtbareren Düfte für mich auf dieser Liste.




 

Tea Time

 
Hier ist der Name Programm. Tea Time ist meine absolut liebste Teekerze und in angezündetem Zustand trifft sie den Duft von frisch aufgebrühtem, schwarzem Tee mit etwas Milch und Zucker auf den Punkt. Der Duft schafft für mich eine wohlige und angenehme Atmosphäre und ich bekomme sofort Lust auf eine britische Teezeit mit einer gemütlichen Tasse Tee, etwas Gebäck und einer netten Unterhaltung in englischem Ambiente.

Sowohl Brennverhalten, als auch Duftabgabe sind vorbildlich und so durchströmt der schöne Duft schon nach kurzer Zeit den ganzen Raum. Nicht zu aufdringlich, aber deutlich und gut wahrnehmbar. Leider war der Duft hierzulande, bis auf ein paar Ausnahmen, zuletzt nur über UK zu bekommen. Dass er nun komplett das Sortiment verlassen soll, ist mehr als schade. Ich denke, es wäre hier ein wesentlich erfolgreicherer Duft gewesen, wenn die Verfügbarkeit besser gewesen wäre.  




Der Vollständigkeit halber und wie oben schon angekündigt, folgt jetzt noch eine Liste von Düften, die ebenfalls im Jahre 2018 nicht zurückkehren und in den Ruhestand geschickt werden. Es sind aber auch einige Düfte dabei, die hierzulande ohnehin schon länger nicht mehr zu haben waren und die mir, wie z.B. Patchouli Peppercorn, oder Caramel Kettle Corn auch noch nie mit neuem (aktuellen) Label unter die Augen gekommen waren. Diese Düfte hatte ich deshalb ohnehin schon als "retired" wahrgenommen, es wurde wohl zu diesem Zeitpunkt dann einfach nur nochmal offiziell gemacht.

- Caramel Kettle Corn
- Citrus & Sage
- Christmas on the Beach
- Eternal
- Fall Fun
- Festive Cranberry
- Frozen Margarita
- Gingerbread House
- Hard Cider
- Ice Castle
- Jingle Bells
- Patchouli Peppercorn
- Rio Carnival
- Soft Linen
- Wild Rose
- Walk on the Beach
- Winter Wonderland

Der Duft Honey Creme, von dem ich jetzt schon öfters gelesen habe, dass er gehen wird und nicht mehr nachbestellbar ist, ist noch nicht auf dieser Liste, da die Angaben noch recht vage und mit Vorsicht zu geniessen sind. Ich habe zumindest noch nichts wirklich Offizielles gelesen und es wäre auch denkbar, dass dieser Duft nur hierzulande aus den Läden verschwindet, über UK z.B. aber weiterhin noch erhältlich ist. Sollte sich da in nächster Zeit ein offizielles Statement zu finden, wird der Duft dann hier auf der Liste natürlich ergänzt. Ich muss sagen, Honey Creme ist ein unglaublich guter Duft und es wäre wirklich eine tragische Entscheidung, wenn man diesen aus der Produktion nehmen würde, zumal Village kaum noch Vergleichbares in dieser kuchig, süss-cremigen Duftrichtung im Programm hätte.


Somit verlassen uns also insgesamt satte 27, eventuell 28 Düfte. Viele davon meiner Meinung nach verzichtbar, andere aber wiederum absolut unverständlich. Überraschend für mich ist, dass auch relativ junge Düfte, wie z.B. Peppermint Stick, der erst seit 2016 im Sortiment ist, schon wieder gehen sollen. Was meint ihr dazu? Welche der Düfte werden zu Recht in den Ruhestand geschickt und welche werdet ihr schmerzlich vermissen? Hinterlasst mir gern ein Feedback hier in den Kommentaren, oder direkt in meiner Facebookgruppe. Falls euch mein Blog gefällt, klickt bitte auf "Follow", damit tut ihr mir einen großen Gefallen.




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Blondie: The Curse of Blondie CD-Album-Review

Das 2003 erschienene Album The Curse of Blondie ist meiner Meinung nach stark unterschätzt und hat durchaus einige wirklich gelungene Tracks zu bieten. Seinerzeit waren die Erwartungen nach No Exit wahrscheinlich einfach viel zu hoch. Ein Album voller "Marias" bekommt man hier nicht, die Richtung ist eindeutig eine andere. Einige Lückenfüller, sowie ein ungünstiges Tracklisting lassen das Album zudem auch schlechter erscheinen, als es wirklich ist.


Der Opener Shadedown ist ein Mischung aus Rocksong mit ruhigeren Parts, wobei die Rockparts durch Sprechgesang und die ruhigeren Parts durch melodischen Gesang geprägt sind. Ich finde diesen Song bestenfalls interessant, aber finde nicht wirklich Gefallen daran. Ich denke auch, er stimmt nicht gut auf das noch Kommende ein. Ein "Negativeinstieg" wirft oft schnell einen Schatten auf das gesamte Album, deshalb halte ich Shakedown für eine sehr schlechte Wahl als Opener.

Good Boys ist ein astreiner Popsong, tanzbar und die Lyrics finde ich auch peppig/frech. Für mich ein durchweg gelungener Song. Vielleicht nicht ganz was man als Blondie-Fan erwarten würde, aber der Song macht auch nach etlichen Malen Hören immer noch Spass. Radiotauglich ist dieser, als erste Singleauskopplung aus dem Album ausgewählte Song, allemal, ich denke aber nach dem grossen Erfolg des Vorgängeralbums waren die Erwartungen einfach zu hoch und er hatte von vorn herein kaum eine Chance.

Bei Undone wird es wieder ein bisschen rockiger. Der Song hat eine gute, eingängige Melodie und weiss mir durchweg gut zu gefallen. Undone hätte sich anstelle von Shakedown auch meiner Meinung nach gut als Opener geeignet, so hätte man von Anfang an einen positiveren Einstieg zum Album gehabt. Eventuell hätte dieser Song sogar Singlepotential gehabt.

Golden Rod hat nicht das beste Intro, aber dann mausert sich der Song zu einem mystisch klingenden Rockpopsong. Zwar kommt der Song ohne wirklich guten, "nennenswerten Refrain mit Widererkennungswert" aus und wird an diesen Stellen auch stets ein wenig zu versöhnlich, aber die Strophen sind so gut gesungen und musikalisch bestechend, dass Golden Rod ein durchaus gelungener Album Track geworden ist.

Rules for Living ist ein langsamerer Song, gut gesungen und hörbar, aber ein wenig langweilig und an dieser Stelle des Albums auch defintiv fehl am Platz. Über "ganz nett" kommt der Song nie hinaus, hat zwar hier- und dort seinen Moment, bremst das Album an dieser Stelle leider aber stark aus. Auch von der Instrumentalisierung her fehlt es dem Song einfach an Kraft, da hätte man deutlich mehr herausholen können.

Background Melody (The Only One) ist ebenfalls lediglich "ganz nett", besser als Rules for Living, aber wäre gegen Ende des Albums auch besser aufgehoben gewesen. So wartet man einfach zu lange auf den nächsten "flotten" Song. Dieser eher langsamere Reggae-Popsong hat einen ganz netten und auch recht eingängigen Refrain, zumindest was die Trötenmeldodie angeht, aber der Rest des Songs ist doch eher Lückenfüllermaterial.

Magic (Asadoya Yunta) ist der dritte Song in Folge, der eher lahm und langweilig daherkommt. Er ist recht einschläfernd ausgefallen trotz ganz netter japanischer Klänge hier- und dort. Drei Songs mit maximal B-Seitenpotential hintereinander, wenn man ein Album durchhören möchte, sind wirklich keine gute Wahl für ein Tracklisting zumal dies dann auch noch ein Song ist, der sich hinzuziehen scheint, wie ein Kaugummi.

Jetzt aber endlich: Mit End to End folgt ein sehr guter, eingängiger Song mit wieder leicht rockigeren Gitarren und einem guten Aufbau. Für mich ist dieser Song einer der Hightlights der Scheibe und ein Song, der nach mehrmaligem Hören noch gewinnt.

Hello Joe kann die Qualität des Vorgängersongs nicht halten, ist aber ein durchaus hörbarer Albumtrack. Zwar kommt er ein wenig eintönig daher, aber Debbies Gesang ist gut und der Rhythmus flott und irgendwie "hüpfig". Definitiv kein Singlepotential, aber ein recht ordentlicher Albumtrack.

Mit The Tingler folgt ein heller Popsong, der zwar nicht die Qualität von Good Boys erreicht, aber vom Beat her in eine ähnliche Richtung geht. Kein Hightlight, aber ich würde den Song ebenfalls als "netten Albumtrack" einordnen. Wäre auch eine prima B-Seite von Good Boys gewesen.

Nun folgt mit The Last One In The World wieder einer der wirklich guten Songs dieses Albums. Es ist ein schnellerer Rockpopsong der aufhören lässt und mich durchaus zu packen weiss. Der Song hat durchgehend ein gutes Tempo und sowohl melodisch gesungene Parts, als auch kräftiger, ausdrucksvoller gesungene Passagen geben sich hier die Klinke in die Hand.

Diamond Bridge wirkt an dieser Stelle ein bisschen depaltziert. Es ist ein durchweg ordentlicher Popsong mit Rockelementen einer stellenweise sehr guten, nahezu "haunting" Melodie und weiss insgesamt wirklich zu gefallen. Leider steht er mit dieser Platzierung im Tracklisting zu sehr im Schatten von The Last One In The World und geht dadurch etwas unter.

Mit Desire Brings Me Back reisst es mich dann erstmal völlig heraus aus dem Album. Die schrägen Trötentöne des Intros passen an dieser Stelle so gar nicht und auch dann als der Song endlich startet, ist er erst eher nervig und eintönig. Es wird über etwas Beat und jede Menge schräger Trompetentöne gesäuselt und gesprochen und letztenendes weiss mir der Song einfach durchweg nicht zu gefallen, stört nur und gibt mir nichts.

Songs of Love lässt das Album mit leicht tragisch anmutenden Tönen und mystisch klingendem Gesang langsam und ruhig ausklingen. Der Song ist gut gelungen und entlässt einen mit einem positiven, leicht melancholischen Gefühl aus dem Album. Meiner Meinung nach dürfte es danach zum Abschluss gern noch einmal knallen, aber so ist es auch in Ordnung.

Good Boys (Giorgio Mododer Single Mix) ist auf einigen Auflagen des Album als Bonustrack zu finden. Der Song ist absolut störend und Fehl am Platz. Es ist ein schneller Pop-Remix des Tracks Der Remix an sich kann mich schon nicht begeistern, aber hinter Songs of Love wirkt er einfach nur vollkommen deplaziert und zerstört den Ausklang des Albums vollkommen.


Fazit: Obwohl das Album ein paar wirklich sehr gute Nummern enthält, versagt es einfach aufgrund der Unausgelichenheit, sowie einiger den Flow störenden Songs und wirkt damit etwas lieblos zusammengewürfelt. Das Album macht einfach nicht den Eindruck "aus einem Guss" zu sein. Mein Vorschlag: Kauft euch das Album als Download und bastelt euch euer eigenes Tracklisting. Meine favorisite Tracklist und Reihenfolge, um ein wirklich gutes und sehr gut durchhörbares Album zu erreichen wäre z.B.: 

01  Undone
02  Good Boys
03  Golden Rod
04  End to End
05  The Last One In The World
06  Hello Joe 
07  The Tingler
08  Diamond Bridge
09  Shakedown
10  Background Melody
11  Songs of Love




Blondie Discographie (Alben):

1976: Blondie
1978: Plastic Letters
1978: Parallel Lines
1979: Eat To The Beat
1980: Autoamerican
1981: The Best Of Blondie 
1981: Koo Koo (Debbie Harry Solo)
1982: The Hunter
1986: Rockbird (Debbie Harry Solo)
1988: Once More Into The Bleach (Remix Album, Debbie Harry)
1989: Def, Dumb & Blonde (Debbie Harry Solo)
1991: The Complete Picture (The Very Best)
1993: Blonde & Beyond (Singles, B-Sides, Rarities)
1993: Debravation (Debbie Harry Solo)
1994: The Platinum Collection
1995: Remixed, Remade & Remodeled / Beautiful, the Remix-Album
1996: Denis ( = The Essential Collection)
1997: Picture This (Live) (in UK als Blondie Live)
1998: Atomic: The Very Best Of Blondie
1999: Most Of All: The Best Of Deborah Harry
1999: No Exit
1999: Live / Livid
2002: Greatest Hits
2003: The Curse Of Blondie
2005: Greatest Hits (CD/DVD Sight & Sound)
2007: Necessary Evil (Debbie Harry Solo)
2009: Singles Collection
2010: Live at the BBC
2011: Panic Of Girls
2011: Essential ( = Atomic: The Very Best Of Blondie)
2014: Blondie 4(0) Ever, Greatest Hits Deluxe Redux (Best Of, Re-Recorded)
2014: Ghosts Of Download
2004: Live By Request
2017: Pollinator


Amazon Hörspielserie für grosse und kleine Kinder: Die Grundschul-Superhelden

Im letzten Jahr hat Amazon eine neue, eigens produzierte Hörspielreihe für Kinder gestartet: Die Grundschul-Superhelden. Als hörspielbegeistertes Mitglied der Kassettenkindergeneration habe ich mir die ersten beiden Folgen angehört.


War die Hörspielauswahl zu Kassettenzeiten noch recht überschaubar, mit den drei Fragezeichen, Bibi Blocksberg, oder TKKG, so ist heute ein regelrechter Hörspieldschungel entstanden, in dem man sich nur schwer noch zurechtfindet, wenn man nicht in der Materie drinnen ist.

Stetig kommen neue Serien auf den Markt und schon lange sind Hörspiele nicht nur Kinderkram. Auch auf dem Erwachsenensektor gibt es unzählige Hörspiele und Hörspielserien, einige kommen, einige gehen, andere bleiben. Die neue Reihe mit den kleinen Grundschul-Superhelden richtet sich eindeutig an Kinder, allerdings kenne ich auch Erwachsene nahezu jeden Alters, die solche Kinderhörspiele immer noch gern anhören und deren Einschlafbegleiter und Alltagserheiterer aus den Fünf Freunden, der kleinen Hexe Klavi-Klack, oder Benjamin Blümchen bestehen.

Wie gut, oder schlecht schneiden nun die kleinen Superhelden der Bärbel-Rapunzel-Grundschule im Vergleich zu alteigesessenen Hörspielhelden ab? Brauchen wir überhaupt noch eine weitere Kinderhörspielserie auf dem ohnehin schon überfüllten Markt und hat die Serie Potential für die Zukunft, oder wird sie bald wieder in der Versenkung verschwinden, wie die Giblinge, Team X-Treme, oder Abenteuer Dinoland? Gibli-Was? Team wer? ...ja genau.

Bei den Grundschul-Superhelden handelt es sich um eine Gruppe von Kids, namentlich Anna, Finn, Jonas und Caro. Die Vier werden von Chat, einer mysteriösen Computerstimme, mit Superheldenanzügen ausgestattet, die sich in einem Geheimversteck auf der Schultoilette befinden. Diese Schultoilette ist fortan auch die Einsatzzentrale von der aus die Viertklässler ihre Superheldeneinsätze starten, wenn Chat sie über die Schullautsprecher dazu aufruft.




Folge 1: Der Zirkuslöwe


Das Einstiegshörspiel zu den Grundschul-Superhelden kommt mir etwas konfus vor, so habe ich bis zum Ende noch nicht wirklich verinnerlicht gehabt, welcher Charakter nun welche Superkraft hat, wer überhaupt wer ist und wieviele Kids es ingesamt sind. Vielleicht war das Hörspiel auch einfach nur zu lang und langweilig, so dass ich nicht richtig aufgepasst habe. Ja, es wird zwar alles Wissenswerte im Hörspiel erwähnt, aber irgendwie bleibt nichts hängen. Zudem finden einfach, trotz viel zu langer Einleitungsphase, keine richtig guten Charaktereinführungen statt. Im Nachhinein kann ich mich nicht einmal mehr an einen der vier Namen erinnern.

Die Kids werden über eine Lautsprecherstimme in 3 Engel für Charlie Manier zusammengerufen und mit Superheldenequipment ausgestattet. Die Stimme kann letztenendes über diverse elektronische Geräte mit den Kids kommunizieren, gibt die Anweisungen und kann auch nur von den Vieren gehört werden. Wenn die Kinder ihre Anzüge tragen, beherrscht Caro das Wissen sämtlicher Lehrer, Anna kann sich unsichtbar machen, Finn wird superstark und Jonas kann fliegen. Das alles ist natürlich supergeheim und wenn die Helden ihre Anzüge tragen, erkennt sie auch niemand, oder wundert sich irgendwie über die maskierten Zwerge.

Nun ja, ausser dass halt erwähnt wird, was sie denn jetzt alles können und sie das natürlich auch alles total "wow" finden, findet letztenendes nicht wirklich viel Superheldenaction statt. Vor meinem geistigen Auge war zumindest meistens nichtmal wirklich klar, ob die Kids jetzt gerade in Superheldenverkleidung, oder normalsterblich unterwegs sind - ich muss allerdings auch gestehen, dass das Ganze dann auch wiederum nicht so interessant war, dass ich mir da gross Gedanken drüber gemacht habe und ich brauchte auch tatsächlich drei Anläufe, bis ich das Hörspiel zu Ende gehört hatte, weil ich jedes Mal eingeschlafen bin.

Kaum zu glauben bei einer so spannenden Storyline (Ironie): Nach gefühlten zwei Stunden ausgedehnter, aber wenig sagender Einleitung (Achtung Spoiler) entläuft ein Löwe aus dem Zoo, wird von den Kids, oder einem davon, oder...so genau weiss ich jetzt auch nicht wirklich...in den Fahradabstellraum der Schule gelockt und juhu, Löwe eingefangen, super-Superheldenarbeit erledigt. Ein bisschen wenig Inhalt für knappe 80 Minuten Hörspielzeit? Öhm...ja, finde ich auch.


Inszeniert ist das Hörspiel recht einfach und man merkt, dass einige Sprecher noch nicht so recht in den Rollen drinnen sind. Für ein Kinderhörspiel ist hier aber alles im Rahmen und da ist sicherlich in den nächsten Folgen noch Steigerung zu erwarten. Wirklich bekannte Stimmen aus der Synchron- und Hörspielwelt sind mir jetzt nicht aufgefallen, aber da mag ich auch vielleicht wen überhört haben und das ist für mich auch kein wirklicher Kritikpunkt.

Auf der Sprecherliste finden sich z.B. Peter Kaempfe als Erzähler und Christine Pappert, Simona Pahl, Merete Brettschneider und Sina Ferraro als die vier Kinder. Ja, richtig, alle vier Superheldenrollen werden von Frauen gesprochen, auch die männlichen - hier hat man wohl eine langfristige Zukunft für die Serie eingeplant und keine Jungs verpflichtet, die dann irgendwann in den Stimmbruch kommen. Dies ist zwar eine gängige Praxis in der Synchronwelt, aber keine, für die ich mich wirklich begeistern kann.

In diesem Zusammenhang ziehe ich mal die Serie Benjamin Blümchen als Beispiel heran. Hier hören wir ja schon seit langer Zeit Katja Primel (uns anfangs noch als Kai Primel untergemogelt) in der Rolle des kleinen Otto, weil vorige Sprecher in den Stimmbruch kamen. Jedoch verliehen die Vorgänger Frank Schaff-Langhans und besonders Alexander Rosenberg meiner Meinung nach der Rolle wesentlich mehr Charakter. Bei Katja hört man einfach, besonders in den neueren Folgen zu oft heraus, dass sie eine erwachsene Frau und halt kein kleiner Junge ist und alle Nase lang verwechsle ich die Rollen von Otto und Stella, weil sich die Stimmen einfach irgendwie zu sehr auf der gleichen Welle bewegen. Bei ganzen 4 Kinderstimmen, wie nun hier bei den Grundschul-Superhelden, ist das Auseinanderhalten der Charaktere durch diese Praxis der Besetzung dann nochmal denkbar schwieriger.

Ohnehin haben die Stimmen der Kids hier kaum bis keine nennenswerte Charakteristika, geschweige denn Wiedererkennungswert. Stimmen, wie die von Bibi Blocksberg (Susanna Bonaséwicz), von Justus Jonas (Oliver Rohrbeck), oder John Sinclair (Frank Glaubrecht), die man jederzeit wiedererkennen und somit auch mit ihren Rollen identifizieren würde, sucht man hier vergebens. Auch dies trägt letztenendes zum Langeweilefaktor bei.


Was die Länge des Hörspiels angeht: Ich weiss, um die 80 Minuten bei Hörspielen ist der Trend und man möchte ja auch was bekommen für sein Geld, aber besonders bei dieser Art von Hörspielen wünsche ich mir doch die Zeit zurück, als Hörspiele noch kurz und knackig waren und als Bibi in 45 Minuten ihre Hexerei und Justus, Bob und Peter in ebenso flotter Zeitspanne ihren Fall gelöst hatten. Das ist in meinen Augen für diese Art der Unterhaltung einfach genug und in der Regel gibt der Stoff, wie hier auch, nicht wirklich mehr her und wirkt dann durch die Länge nur gezogen und aufgeblasen. Wie man es bei der Länge von wie gesagt knapp 80 Minuten allerdings geschafft hat, keine einprägsamen Charakterzeichnungen hinzubekommen, ist jedoch schon eine Kunst für sich.


Nun ja, Superhelden sind ja angesagt...auch wenn diese hier nicht ganz so super sind, wie sie vielleicht hätten sein können. Zugute halten muss ich dem Hörspiel, dass es nicht allzu nervig ist, wenn man es dann als Erwachsener mithören muss. Das ist ja schonmal etwas...besonders bei langen Autofahrten. Für die Kleinen sind auch ein paar Spassmomente enthalten und so insgesamt würde ich trotz aller Kritikpunkte sagen, man hat hier einigermassen ordentliches Mittelmaß abgeliefert. Ein wirklich überzeugender Einstieg ist diese Folge zwar nicht wirklich, Steigerungspotential ist aber vorhanden...und es ist natürlich auch zu hoffen, dass ihr Kind eine längere Aufmerksamkeitsspanne hat, als ich :)




Folge 2: Gefahr auf dem Schulfest


Die Mini-Superhelden, mit ihrer Einsatzzentrale auf dem Schulklo, dürfen sich in den nächsten verzwickten (Ironiealarm) Fall stürzen. Ich gehe davon aus, die ersten Hörspiele, zumindest die ersten beiden, wurden back-to-back produziert, unterscheiden sich qualitativ also nicht wirklich. Lang und zu langweilig, um der Handlung wirklich aufmerksam zu folgen, ist auch hier wieder ein grosser Kritikpunkt und streckenweise Monotonie und Spannungsarmut gehen damit einher. O.K., manch einer mag das auch gerade über meine Rezension denken, aber hey, dann passt es ja wieder und immerhin habt ihr es schon bis hierher geschafft.


Auch bei der zweiten Folge ist sowohl die musikalische Untermalung, als auch die allgemeine Geräuschkulisse, noch recht "einfach", aber nicht schlechter, als bei anderen Kinderhörspielen und für mich ist dies auch kein Negativpunkt. Nicht jedes Hörspiel kann gleich mit einer Klangkulisse und Professionalität à la Titania Medien auffahren und manchmal ist das ja auch gar nicht nötig. Immerhin sind wir, was das angeht, hier nicht auf gänzlich blutigem Amateurterritorium und auch andere Serien sind in dieser Beziehung im Laufe der Zeit erst gewachsen. Als Benjamin Blümchen in der ersten Folge den Kirchturm erklommen hat, um Wetterelefant zu werden, ist uns auch keine welterschütternde Soundkulisse um die Ohren geflogen und trotzdem hat sich keiner dran gestört und die Hörspiele machten Spaß.

Nun aber wieder zurück in die Bärbel-Rapunzel Schule zu unseren vier Grundschülern, bevor ich wieder ausschweife. Bezüglich der Handlung hat man sich diesmal folgenden, ausgeklügelten (ich kann es mit der Ironie einfach nicht lassen) Fall ausgedacht: Irgendwas wurde geklaut und irgendwer auf einem Schulfest in einem Häschenkostüm wird dann auch überführt. Vorher gibt es noch eine kleine Verwechslung, da zufällig zwei Leute grad in einem Hasenkostüm unterwegs sind (ja genau) und unter der Decke steckte der Täter letztenendes mit irgendeiner Versicherungsbetrügerin, die zuvor in einem recht konfus eingeflochtenen Nebenhandlungsstrang ein paarmal aufgetaucht ist. Klingt konfus? Ist es auch und dazu auch noch mächtig langweilig.

Nicht nur, dass die zwei ineinander verflochtenen Handlungsstränge für Kinder wahrscheinlich recht schwierig nachzuvollziehen sind und ich nicht weiss, inwieweit diese besonders von jüngeren Kindern logisch miteinander in Verbindung gesetzt werden können, auch wage ich es zu bezweifeln, dass so eine superspannende Sache (schon wieder Ironie), wie Versicherungsbetrug, wirklich in irgend einer Weise interessant für Kinder ist, geschweige denn, dass sie überhaupt wissen, was das ist. Superhelden brauchen Superschurken um zu funktionieren, oder zumindest spannende Herausforderungen, die auch Superkräfte erfordern...hier gibt es nichts davon und sorry, aber die Story ist einfach nur Bockmist.


Nach dem zwar lauen, aber nicht gänzlich schlechten ersten Teil der Hörspielreihe hatte ich mir eine Steigerung erhofft, aber Teil 2 dümpelt leider auf der gleichen, viel zu langgezogenen Schiene herum, wie schon Teil 1 und fällt zudem noch, was die Handlung angeht, ordentlich ab. Auch hier wäre es wünschenswert gewesen, die Spielzeit kurz und knackig zu halten, denn aus der Story sind einfach keine fast 80 Minuten Spielzeit rauszoholen, ohne unweigerlich Längen einzubauen. Trotz der Länge bleiben wiedermals wirklich erkennbare Charakterzeichnungen auf der Strecke und alle Protagonisten bleiben weitgehend gesichtslos.


Ich habe es auch nach der zweiten Folge immer noch nicht geschafft, wirklich zu verinnerlichen, wer jetzt was kann und wer eigentlich wer ist, geschweige denn die vier Kinderstimmen wirklich auseinanderzuhalten, oder zu merken, wann die Kids jetzt im Kostüm und wann in Zivil unterwegs sind. Dazu kommt, dass man auf wirklich spektakuläre Superheldeneinsätze in diesem Hörspiel vergeblich wartet und es für die Mini-Detektivstory auch gar nicht nötig gewesen wäre, hier Superheldenpower aufzufahren. So bleibt am Ende lediglich ein maximal ganz nettes Hörspiel für Kinder mit hoher Aufmerksamkeitsspanne, das aber arg verbesserungsfähig ist.


Ein paar nette Einfälle und und auch lustige Momente will ich den Machern gar nicht absprechen, aber es reicht einfach nicht und ich sehe hier auch noch keine wirkliche Zukunft für die Serie, was eigentlich schade ist, denn Grundpotential ist durchaus vorhanden. Für mich persönlich reicht es aber leider nicht aus, dass ich Interesse an weiteren Folgen hätte und obwohl inzwischen die Folgen 3 und 4 erschienen sind, bin ich derzeit nicht geneigt, mir diese zuzulegen. Vielleicht greife ich irgendwann auf dem Grabbeltisch mal zu, wer weiss, und schaue, ob sich die Serie vielleicht doch noch gefangen und aus ihren Anfangsfehlern gelernt hat, aber wirklich motiviert bin ich da nicht.

Vielleicht bin ich da insgesamt aber auch einfach nur zu kritisch, von anderen Serien zu verwöhnt und sowieso halt auch einfach nicht die Zielgruppe. Hinerlasst mir gern einen Kommentar was ihr, oder eure Kinder von den Grundschul-Superhelden haltet und ob ihr meint, ich soll mir die nächsten beiden Folgen doch noch zulegen. Habt ihr ähnliche Kritikpunte, oder seht ihr das ganz anders und seid vielleicht sogar Fans der Reihe geworden? Ich bin gespannt wie ihr das seht.

Mit einer Empfehlung ab 5 Jahren, ist die Serie sowohl für Kinder, als auch Eltern, sowie Hörspielnostalgiker und Junggebliebene geeignet. Für die einen als harmlose Unterhaltung, für andere als Einschlafhilfe. Letzteren Zweck erfüllt sie jedenfalls bestens. Erhältlich sind die Hörspiele exklusiv bei Amazon, wahlweise als Stream, MP3, oder Audio-CD.


Als kleines Dankeschön und zur Belohnung, dass ihr meine Kritik bis hierhin durhgehalten habt, verschenke ich meine beiden Grundschul-Superhelden CDs. Hinterlasst mir einfach einen Kommentar, wie ihr diesen Post gefunden habt. Am 31.01.18 wird der Gewinner dann per Zufall unter allen Kommentaren ausgelost. Bitte stellt sicher, dass ihr beim Abgeben des Kommentars mit eurem Google Account eingeloggt seid, damit ich euch im Gewinnfall auch kontaktieren kann. Super wär's natürlich auch, wenn ihr Follower werdet.




 
 
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