Yankee Alternativen 11: Candle Warmers ETC Wax Melts

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Die Firma Candle Warmers ETC. hat nun endlich auch in Deutschland einen offiziellen Sitz gefunden und die Produkte sind über "Der Geschenkeladen", bzw. "Candle Warmers Germany" sowohl online, als auch vor Ort im Shop erhältlich. Neben z.B. Wärmelampen für Duftkerzen (Review: Hier), oder elektrischen Duftlampen, gibt es von Candle Warmers auch eigene Duftmelts.

Wer bereits mit Wax Melts vertraut ist und z.B. ähnliche Melts, wie von Goose Creek, oder Village Candle bereits kennt, dem muss ich wohl nichts über die Anwendung erzählen. Für alle anderen ganz kurz: Die Melts könnt ihr in elektrischen, und auch in teelichtbetriebenen Duftlampen schmelzen und dann setzen sie ihren Duft im Raum frei. So könnt ihr, je nach Marke und Sorte, euer Zimmer, teilweise sogar eure ganze Wohnung herrlich beduften. Momentan sind um die 50 verschiedene Düfte von Candle Warmers erhältlich.


Die Melts von Candle Warmers kommen zu je 6 abbrechbaren Würfeln in einer einfachen Clamshell daher. Schon beim Abnehmen des Deckels kann man den jeweiligen Duft gut wahrnehmen und bekommt einen ersten Eindruck davon, wie er sich wohl im Raum machen wird. Es gibt Düfte anderer Marken, die verändern sich stark beim Erwärmen. Bei den Sorten, die ich bisher ausprobiert habe, finde ich aber die Candle Warmers Düfte bleiben sich beim Erhitzen relativ treu, werden lediglich voller und die feineren Nuancen werden freigesetzt. Natürlich kann ich nur für die drei Sorten sprechen, die ich bisher getestet habe.


Je nachdem, wie intensiv man die Düfte haben mag, legt man ein/zwei/drei Würfelstückchen in die Duftlampe. Bei den Candle Warmers reicht aus meiner Sicht ein Würfelstück schon aus, um die Düfte gut wahrzunehmen. Als geübte Duftnase, nehme ich zwei Stücken, aber das ist dann auch wirklich schon raumübergreifend intensiv und sicher nicht jedermanns Sache. Ich verwende die Düfte zwei bis drei Teelichtphasen lang, also man kann sie durchaus an mehreren Tagen wieder düfteln, bevor sie mir zu schwach werden und ich entweder auswechsle, oder ein Wüfelstück nachgebe. 



In einer elektrischen Duftlampe würde ich sagen, kann man drei Tage lang, je ca. 3 bis 4 Stunden ein gutes, intensives Dufterlebnis bekommen. Ich weiß, einige Düftler verwenden die Wax Melts wesentlich länger, aber ich wechsle, sobald sie anfangen für meinen Duftgeschmack zu sehr abzuschwächen. Die Duftdauer der Melts wird mit bis zu 60 Stunden angegeben. Ich würde das bei 6 Melts pro Packung mit 10 Stunden pro Würfelstück interpretieren. Das würde sich dann auch etwa mit meiner Erfahrung decken. Jedes Stück für sich würde definitiv nicht 60 Duftstunden am Stück schaffen.

Nun aber zu den Düften.



Blackberry Cobbler


Blackberry Cobbler ist ein voller, fruchtiger Beerenduft mit einer deutlich merkbaren, aber nicht zu aufdringlichen, kuchigen Note. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich etwas Bedenken hatte, weil viele Cobbler, oder Crumble Düfte etwas für meine Nase unangenehm, verbranntes innehaben. Nun, wem das ähnlich geht, wie mir, den kann ich hier beruhigen: Die Kuchennote ist weich und angenehm. Im Vordergrund stehen aber die Beeren, die trotz ihrer saftigen Fülle nicht zu süß, eigentlich sogar leicht herb herauskommen. Aus meiner Sicht muss ich sagen: Zum Glück, kein Kariesduft. Es ist tatsächlich auch nicht der Duft, frisch gepflückter und aufgeschnittener , oder gar gezuckerter Früchte, sondern man kann sich richtig vorstellen, wie sie gebacken aus dem Ofen kommen.


Cobblers, Crumbles, oder Crisps sind hierzulande nicht sonderlich geläufig, aber z.B. in England, oder den USA sehr beliebte Süßspeisen und nicht zu verwechseln, mit hiesigem Obstkuchen. Es sind überbackene Früchte. Die Cobbler werden mit einen Keks- oder Kuchenähnlichen Teig überbacken, wohingegen die Crumbles und Crisps mit einem knusprigen butterstreuselähnlichen Teig überbacken werden, ähnlich, wie man ihn hier auf Streuselkuchen findet.


Nicht traditioniell, aber solltet ihr euch jemals daran versuchen einen Cobbler, oder Crumble zu backen, empfehle ich euch das fertige Gericht auf dem Teller mit jeder Menge Vanillesoße zu übergießen: Das ergibt den leckersten, besten Frucht-Teig-Soßenmatsch der Welt. Ihr könnt euren Cobbler natürlich auch etwas gepflegter, entweder mit Sahne, oder pur genießen. Man merkt, die Melts machen mir Lust auf Backen.



Spiced Pear


Birne gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsdüften, aber mit diesen Melts kann ich mich recht gut anfreunden. Der Duft ist kein saftiger, voller Birnenduft, wie z.B. Juicy Pear von Goose Creek, sondern eher spritzig und knackig, wie die Birnennote in Ginger Pear Fizz von Village Candle. Mir gefällt das und gibt der Note irgendwie den Frischekick. Zimt und Nelke sorgen hier für die würzige Beinote, allerdings müssen weder Zimt- noch Nelkenhasser besorgt sein, denn die beiden Gewürze kommen hier wirklich sparsam und keinesfalls dominant zum Einsatz. Insgesamt ein wirklich schöner, fruchtiger Duft mit Schwerpunkt auf der knackigen Birne vor dem kein Gewürzzweifler Angst haben muss.



Cozy Cashmere


Kaschmir, Pflaumenblüten und Bernstein verbinden sich hier zu einem warmen, kuscheligen Duft, der pure Gemütlichkeit ausstrahlt. Der Kaschmir steht hier ganz klar im Vordergrund und wird durch den warmen, wohligen Bernstein perfekt ergänzt und untermalt. Die Pflaumenblüten rieche ich persönlich nicht heraus, weder in kaltem, noch in warmem Zustand. Ich bin kein Fan von Wäschedüften, aber der Cozy Cashmere ist sehr schmeichelnd. Er hat nichts von Weichspüler, Baumwolle und Co an sich und ist durchaus angenehm. Zwar treffen alle drei Düfte, die ich probiert habe nicht gänzlich meinen persönlichen Geschmack, aber ich denke, dieser ist aus diesem Trio mein Favorit.


Fazit:

Diese Düfte haben nicht 100%ig meinen Geschmack getroffen, was aber an den Sorten liegt, nicht an der Marke. Sie sind hervorragend intensiv und man bekommt, was draufsteht, ohne enttäuscht sein zu müssen. Die Duftausbeute ist vorbildlich und übertrifft manch andere Marke problemlos. Ich empfinde die Düfte als etwas künstlicher und auch nicht so vielschichtig, wie z.B. Kringle, Colonial, oder Goose Creek Melts, aber das ist nicht schlimm, oder so dass ich es als negativ empfände. Ich meine lediglich, dass ich die anderen genannten im Vergleich etwas authentischer finde - rein subjektiv natürlich - und wie gesagt, dafür gewinnen die Candle Warmer Melts bei mir in Duftstärke und Nutzungsdauer.


Das Schmelzverhalten ist vorbildlich, sowohl in elektrischen, als auch in Teelichtduftlampen. Ideal abgestimmt sind sie natürlich auf die original Candle Warmers Duftlampen, aber in meinen Yankeelampen schmelzen die Melts ebenso schnell und problemlos und geben wunderbar ihren Duft ab.

Dies werden definitiv nicht meine letzten Candle Warmers Wax Melts gewesen sein und ich habe schon Düfte, wie Sugared Citrus, Watermelon Lemonade, Mahogany Teak, Serene Woods, oder Fresia Blossom im Auge, die sicher eher meinem persönlichen Duftgeschmack entsprechen.


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Country Candle - Unicorn Poop (Limited Edition) Review

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Vor Kurzem ist die Kerze Unicorn Poop von Country Candle erschienen. Nach längerer Vorbestellungsphase hat nun auch die Auslieferung in Deutschland begonnen. Über den genauen Duft war im Vorfeld nicht viel bekannt, also musste man sich bei der Vorbestellung auf den Look und die vage Beschreibung verlassen.


Es begann mit einem Bild und einem Konzept, gepostet von Mick Kittredge, dem Eigentümer von Kringle und Country Candle, in dem er sagte, solle er 100 Vorbestellungen zusammenbekommen, wird er diese Kerze produzieren. Die Zahl war schnell erreicht und überschritten, so dass Unicorn Poop grünes Licht bekam. Die Zahl stieg stetig und mehrere Tausend dieser Kerzen waren letztlich bereits verkauft, bevor die Produktion überhaupt begonnen hatte.

Ich weiß nicht, was ich von dieser Kerze erwartet habe, aber ganz ehrlich: Hätte ich mich nicht hypen lassen und vorher die Nase hineinstecken können, hätte ich wohl nicht zugegriffen.

Die Wachsfarbe wirkt im Original etwas schmuddelig, nicht so leuchtend und "magisch", wie ich gedacht hatte. Das auf dem Produktbild knallig, teilweise sogar leicht funkelige Türkis ist in Wirklichkeit ein eher gräulich angehauchtes Türkisdunkelblau und das farblich eher triste Einhornlabel ohne Tiefe, sorgt auch nicht wirklich für ein Zauberwaldgefühl.


Der Duft an sich ist weich, warm und süß und im Hintergrund glaube ich irgendwo eine ganz leicht zitrische Note wahrzunehmen. Enthalten sind auch eindeutig verschiedene Bonbonzuckerfruchtnoten, allerdings so viele, dass man keine einzeln herausriecht, wie halt bei einer großen, gemischten Tüte Bonbons - am ehesten vielleicht noch künstliche Blau- oder Brombeere, wenn man sich anstrengt. Ich nehme auch Sahne wahr, vielleicht Softeis und Zuckerstreusel. Ein ziemlicher Mischmaschduft. Insgesamt nicht schlecht, nicht unangenehm, aber nichts Besonderes, verzichtbar.

Wie gesagt, ich weiß auch nicht, was ich mir eigentlich erhofft hatte, vielleicht einen raffinierteren, ausgefalleneren und ungewöhnlicheren Duft, eine Überraschung, einen Wow-Effekt. Obwohl sehr viele Duftnoten enthalten zu sein scheinen, ist der Duft nicht vielschichtig, sondern es wirkt halt einfach alles nur, wie zu einem süßen Brei zusammengeknallt.


Nun will ich die Kerze aber erst einmal brennen, vielleicht erwartet mich in warmem Zustand ja doch noch eine Duftüberraschung - bleibt nur zu hoffen, dass es kein "Poop" ist. Damit sind wir auch noch einmal kurz beim Namen der Kerze angekommen, den ich nicht ganz nachvollziehen kann. Einfach Unicorn, oder Mystic Unicorn, oder Unicorn Wonderland, oder Unicorn Magic - es hätte so viele nette Namen gegeben und man entscheidet sich für "Poop"? Warum will ich eine Kerze, die nach Kacke duftet, oder zumindest so heißt? Selbst, wenn es Einhornschiss sein soll, kommt der Name bei mir gar nicht an.

Aber zurück zum Duft. Die Kerze brennt inzwischen und obwohl der Duft mir kalt zwar nicht schwach, aber auch nicht nennenswert kräftig vorkam, ist die Kerze im Raum gut wahrnehmbar. Sie ist zwar auch warm keine Duftbombe, aber angenehm, weich, leicht cremig, im Hintergrund sogar einen Hauch nussig möchte ich meinen. Von der zitrischen Hintergrundnote, die ich in kaltem Zustand noch dachte wahrzunehmen, ist angezündet nichts mehr merklich vorhanden. Sollte ich den Duft zu einem einzigen Wort zusammenfassen, würde ich sagen: Zuckerwattecreme. Nicht exakt, aber wenn man grob in diese Richtung denkt, kann man erahnen, was man wohl bekommt.


Unicorn Poop bekommt von mir solide 5 von 10 Punkten, ist aber letztlich mehr Schein als Sein. Für Sammler stellt die Kerze aber sicherlich ein schönes Stück im Kerzenregal dar. Die Kerze ist eine limited Edition. Die genaue Auflagenzahl ist mir nicht bekannt, aber wer sie sein Eigen nennen möchte, sollte wohl nicht allzu lange warten und zuschlagen.

Nachträglich muss ich leider noch anmerken, dass, obwohl der Duft zu Anfang angenehm für mich war, ich ihn nicht sehr lange aushalten kann. Die Kerze wird also gut dosiert in kleinen Intervallen bei mir brennen, denn nach zu langer Brenndauer, bin ich von dem Duft eher abgestoßen. Das ist aber jetzt nur meine momentane, persönliche Empfindung und soll keinesfalls repräsentativ sein. Jede Nase (und jeder Magen) ist anders und das ist auch gut so.



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