Gnadenlos aufgedüftelt: 10 Yankee Candle Raritäten, die unlängst meiner Duftlampe zum Opfer fielen

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Yankee Candle Tarts, oder Votivkerzen sammeln, behüten und verwahren ist ein Kampf gegen die Zeit und ist ein undankbares Hobby, sofern man nicht lediglich die Optik bewahren will, denn der Duft hält bei den Tarts auch bei bester Lagerung nicht ewig.


Selbst kühl und dunkel gelagert, in PP-Tütchen verpackt und wie ein Schatz gehegt, verfliegen die Duftstoffe mit der Zeit und es bleibt einfach nur noch geruchloses Wachs. Dies kann bei einwandfreier Lagerung ein paar Jahre dauern, aber irgendwann ist sie halt aus, die Maus.

Dies ist einer der Gründe, warum ich nun beschlossen habe, meine Schätzchen aus grauer Duftvorzeit ihrem unausweichlichen Schicksal zuzuführen: Dem Schmelztod in der Duftlampe.

Aber genug der Vorrede. Lest weiter und erfahrt, ob die Düfte sich über die Jahre gehalten haben und wie meine Eindrücke sind.



Green Grass



Eine authentisch nach frisch gemähtem Gras riechende Kerze habe ich nie gefunden, aber ich hoffte, Green Grass würde zumindest nach frischer Wiese riechen. Leider, leider, leider ist Green Grass nicht, was ich mir erhofft habe. Es ist zwar ein frischer, grüner Duft, aber er riecht insgesamt eher nach abgebrochenen Blumenstängeln, als nach Gras, oder Wiese. Ich mag den Duft durchaus gern, aber er ist halt nicht das, was er sein sollte.

Der Zahn der Zeit hatte an dem Tart leider schon arg genagt und nach etwa einer Stunde in der Lampe war bereits alles an Restduft verflogen, das noch übrig gewesen war.



Spice Rack



Spice Rack ist ein wunderbar herbstlicher Duft. Diese Mischung aus Gewürzen und Herbstfrüchten trifft voll meinen Duftgeschmack. Man kann sich Spice Rack ähnlich, wie eine Mischung aus Farmer's Market und Harvest vorstellen.

Leider ist der Duft schon seit vielen Jahren nicht mehr erhältlich und wurde auch nie wieder neu aufgelegt. Mein Tart war altersbedingt kaum noch wahrnehmbar und es dürfte wohl an ein Wunder grenzen, ihn noch einmal in gutem, also duftintensivem Zustand in die Finger zu bekommen.



Forest Green



...traurige Sache, aber hier war rein gar nichts mehr zu holen ...Forest Green hat im Laufe der Zeit seinen kompletten Duft verloren. Das Tart roch nur noch nach warmem Wachs und so werde ich nun wohl nie erfahren, ob Forest Green so traumhaft ist, wie ich ihn mir vorgestellt hätte. 

Also Leute: Lernt aus meinen Fehlern und genießt eure Düfte zeitnah, anstatt sie ewig zu sammeln. Das schönste, seltenste und bestbehütetste Tart nützt euch irgendwann nichts, wenn es nicht mehr duftet.



Wild Cherry



Vergesst Black Cherry. Vergesst Cherries on Snow. Wenn ihr einen schönen, fruchtigen Kirschduft sucht, der nicht nach Kaugummiaroma, oder Lollipops riecht, ist Wild Cherry euer Kandidat.

Zugegeben, so richtig authentisch riechen Kirschdüfte nie, aber bei Wild Cherry kann ich mir zumindest die leckeren, hellroten Kirschen, wie sie in der Natur an einem reich gefüllten Kirschbaum hängen und vom Sonnenlicht angestrahlt werden, vorstellen, anstatt Kirschbrausepulver im Kopf zu haben.

Wild Cherry war auch nach Black Band Zeiten bis etwa 2014 noch in den USA mit neuem Laben erhältlich. Dann und wann kann man den Duft noch relativ gut auf Ebay erwischen. Da Tarts und Votive aus der Zeit in der Regel ihre Haltbarkeit längst überschritten haben und nur noch wenig bis gar keinen Duft mehr abgeben, sollte man aber definitiv nach einem Glas Ausschau halten, wenn man sich Wild Cherry zulegen möchte.



Berry Bramble



Berry Bramble ist ein hervorragender Beerenduft, der im Gegendatz zu z.B. Berry Jam, oder Berry Trifle wesentlich frischer, weniger zubereitet und viel naturnäher duftet. Der Duft ist süß, aber nicht klebrig und die Beeren haben noch einen leichten Fruchtsäureanteil, was die Gesamtnote etwas aufgepeppter wirken lässt.

Die Erdbeeren, Blaubeeren und Himbeeren ergeben hier einen tollen Sommerduft und machen Berry Bramble zu einem meiner liebsten Beerenkandidaten. Der Duft war noch bis 2016 in verschiedenen Auflagen erhältlich, ist aber im Glas leider nur noch selten zu einem guten Preis erhältlich.



Island Mango



Auch Island Mango liegt hier als Tart schon seit Jahren herum. Es war also höchste Zeit, dass der Duft ebenfalls endlich mal seinen Weg in die Duftlampe gefunden hat.

Island Mango ist ein süss-zuckriger Mangosaftduft mit einem Hauch Kokos, sowie etwas Moschus im Hintergrund. Ähnlichkeiten zu Mango Peach Salsa und Color Me Happy sind vorhanden, aber Island Mango ist von der fruchtigen Note her saftiger und gefällt mir insgesamt besser.

Leider war mein Tart etwas schwächlich in der Lampe, aber das liegt hier schlichtweg am Alter. Sollte der Duft einmal neu aufgelegt werden, wäre dies ein Kandidat, der als Glas hier einziehen dürfte.



Pumpkin Pie



Zukersirup, Muskat, Zimt, Butterkruste und ein ganz kleiner, gar nicht bewusst merklicher Hauch Apfel machen diesen Kürbiskuchen zu einem echten Leckerbissen. Es ist zwar ein verhältnismäßig weicher und angenehmer, aber auch etwas würziger Duft und für meine Nase einfach nur rundum gelungen.

Der Duft von Pumpkin Pie verteilt sich gut im Raum und ist schlichtweg einfach lecker. Jedes Mal, wenn mir der Duft warm in die Nase fliegt, macht mir das gute Laune. Pumpkin Pie ein toller Wohlfühlduft und ist unter den unzähligen Kürbisdüften stets einer meiner Favoriten geblieben.


Pumpkin Pie ist einer der wenigen Düfte, der auch nach Jahrzehnten immer mal wieder seinen Weg zurück ins Sortiment von Yankee Candle findet und somit glücklicherweise auch aktuell nicht allzu schwer zu finden ist.



Garden Cucumber



Garden Cucumber ist ein Traum von einem Sommerduft. Erfrischend und wässrig in seiner Natur, schafft es der Duft die Umgebung mit einer angenehmen, nicht süßen und nicht überladenen Note zu beduften. Gebrannt im Glas war mir Garden Cucumber seinerzeit zu schwach, aber als Tart ist er durchaus wahrnehmbar. Leider habe ich mein Glas damals abgegeben und denke inzwischen, dass aus dem Duft heute, da es Candlewarmer gibt, mehr herauszuholen gewesen wäre.

Leider gibt es insgesamt nur sehr wenige Gurkendüfte auf dem Markt, obwohl Gurke eigentlich, insbesondere in den wärmeren Monaten, eine tolle, frische Duftrichtung ist. Aktuell käme mir da lediglich Sea Salt Cucumber von Village Candle in den Sinn. Ein wirklich empfehlenswerter Duft, der auch in der Spa Collection von Village Candle unter dem Namen Revitalize zu finden ist.



Wisteria



Wisteria ist ein schöner, floraler Duft, der eine gewisse, frühlingshafte Frische an sich hat. Der Duft hat aber auch etwas Schweres, Süßes und einen dezent fliederähnlichen Charakter. Grundsätzlich duftet der Blauregen natürlich anders, als Flieder, aber vielleicht verbindet meine Nase die Düfte deshalb, weil sie zur gleichen Jahreszeit blühen.

Wer kräftige, florale Düfte mag, wird sicherlich Gefallen an Wisteria finden. Mir persönlich gefällt der Duft sehr gut. Wisteria wurde 2016 noch einmal neu aufgelegt, ist inzwischen aber nur noch schwierig zu bekommen.

Daffodil



Daffodil soll nach Narzissen duften, ist aber unterm Strich ein generischer Blütenduft, der sich keiner speziellen Blume zuordnen lässt. Eine leicht parfümige Note, sowie ein kleiner Spritzer Zitrus, runden den Duft ab.

Für meine Nase ist Daffodil einfach ein frühlingshafter, leicht süßlicher Blütenduft, mit dem man als Freund floraler Düfte nichts verkehrt macht. Die Intensität meines Tarts war sehr mager, was jedoch hier ebenfalls wieder lediglich am Alter lag.

Der Duft wäre als Kerze, allein aufgrund des knallgelben Wachses und des schönen Labels, sicherlich schön in der Sammlung. Vom Duft allein ausgegangen ist es aber keine Tragik, dass Daffodil nicht mehr im Sortiment ist. Er ist zwar schön, aber nicht Besonders und es gibt unzählige andere Blumendüfte, auf die man hier problemlos ausweichen kann.


Welche Düfte von dieser Liste kennt ihr? Welches sind eure Lieblingsraritäten von Yankee Candle? Seid ihr interessiert an einer weiteren Aufgedüftelt-Liste mit noch mehr raren Duftrichtungen? Gern hinterlasst mir einen Kommentar, oder schaut in meiner Facebookgruppe vorbei.

Warum halten die Düfte im Glas länger und wie lange halten Yankee Candle Gläser überhaupt? Warum scheint es so, als wären einige Düfte aktuell schwächer, als ihre früheren Auflagen und weshalb unterscheiden sich einige Düfte in ihren Neuauflagen vom ursprünglichen Duft? Antworten auf all diese Fragen und viel mehr erhaltet ihr demnächst in meinem Raritäten-Special. Ihr dürft gespannt sein.

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Die Yankee Candle Tauschkette. Was ist das, wie kam es dazu und wo kann ich mitmachen?

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Die Entstehung der Tauschkette


Vor etwa 5 Jahren war ich Moderator in einer etwas größeren Yankee Candle Duftkerzengruppe auf Facebook. In der Gruppe wurden Kerzen privat ge- und verkauft, sowie auch untereinander getauscht. 

Eine gute Sache, denn die Kerzen sind nicht gerade günstig und hierzulande oft nur online erhältlich, so dass man vor dem Kauf nicht proberiechen kann. Ärgerlich also, wenn man knapp 30,- in den Sand gesetzt hat, weil einem die Sorte nicht gefällt. Erfreulich jedoch, wenn sich jemand findet, mit dem man gegen eine andere Sorte tauschen kann.

Es kam aber leider gehäuft vor, dass Leute für ihre Kerze keinen Tauschpartner fanden. Wenn ich eine Kerze habe, die ich abgeben möchte und du eine Kerze hast, die du abgeben möchtest, dann muss es schon ein guter Zufall sein, dass wir die jeweils andere Sorte gern hätten. Und selbst, wenn wir jeder 5 Sorten hätten, wäre die Chance gering, ein Match zu haben.

Oft sah ich es, dass die Leute es leid waren, ihre Kerzen immer wieder anzubieten, aber keinen Tausch zustande bekamen, weil es einfach nicht passen wollte. Es kam nicht selten vor, dass die Kerzen dann aus Frust weit unter Wert abverkauft wurden, nach dem Motto "Hauptsache weg". Nicht jeder hat etliche Tauschkerzen zur Auswahl im Schrank und so überlegte ich mir eine Lösung:

Was, wenn man gar nicht gegenseitig tauscht, sondern eine Gruppe von Menschen zusammenbekommt, die von A nach B ihre Kerzen einfach weitergeben, ohne dass derjenige eine passende Kerze zurückschicken muss?

Die Idee der Tauschkette war geboren. Ich verfasste ich meinen ersten Post zu dem Thema und stellte die Startkerze zur Verfügung.

Das Grundkonzept war, dass nun irgend jemand diese Kerze nehmen konnte und dafür eine Kerze von sich selbst anbot. Diese durfte dann jemand Beliebiges nehmen und bot im Gegenzug wieder eine Kerze von sich für die Gruppe an. Nehmen, geben, nehmen, geben und immer so weiter.

Das Tauschkettenposting schlug ein, wie eine Bombe und die Idee wurde angenommen, wie ich es nie für möglich gehalten hatte. Viele Regeln gab es nicht, einfach nehmen und geben.



Differenzen und die Entscheidung zur eigenen Gruppe


Leider wurden bald ein paar Regeln nötig, denn es kamen auch Leute dazu, die gern gute Angebote abgriffen und dafür Minderwertiges, oder Reste anboten. Leute, denen es egal war, ob die Kette weiter laufen würde, Hauptsache sie hatten etwas Gutes ergattert. Das ließ sich jedoch schnell mit ein paar Regelungen zum Zustand und Füllstand der Kerzen beheben.

Inzwischen war ich es müde geworden, den Vorschriften und Beschränkungen einer fremden Gruppe zu unterliegen und nachdem es eines Tages Differenzen zwischen einigen Mitgliedern und der Gruppenadministratorin gab, beschloss ich, eine eigene Gruppe aufzumachen - und die Tauschkette nahm ich mit.

So fiel dann also im Juli 2017 der Startschuss für die Yankee Candle, Goose Creek und Country Candle Tausch- und Plauschgruppe. Zugegeben: Nicht der wohlklingendste, oder einfallsreichste Name; weder kurz und knackig, noch leicht von der Zunge rollend, aber er sagt aus, wofür die Gruppe steht und worum es geht und darauf kam es mir an.




Aufbau der neuen Gruppe


Ein frischer Neustart stand also an, aber es dauerte nicht lange, bis die Mitgliedszahlen wuchsen. Viele Tauschbegeisterte aus der alten Gruppe, aber auch viele neue Gesichter fanden ihren Weg in die Gruppe. Eine damalige Bekannte, die ich aus der alten Gruppe kannte, half beim Gewinnen neuer Mitglieder, während ich mich um den Aufbau kümmern konnte und an den Tauschregeln feilte, die in den kommenden Jahren noch ergänzt und verfeinert werden sollten.

Leider ließ jene Bekannte, entgegen meiner ausdrücklichen Bitte, auch Mitglieder in die Gruppe, die mir in anderen Kerzengruppen bereits negativ aufgefallen waren. Differenzen waren vorprogrammiert und es dauerte nicht lange, bis sich unsere Wege trennten. Die Tauschkette lief  stets kontinuierlich und erfolgreich weiter, daran änderte auch die Tatsache nichts, dass erste Nachahmer ihr Glück versuchten. Ich startete Spiele und Aktionen zum generieren neuer Mitglieder und die Yankee Candle, Goose Creek und Country Candle Tausch- und Plauschgruppe wurde in dieser Zeit zur am schnellsten wachsenden, deutschsprachigen Kerzengruppe auf Facebook.

Einige andere Gruppen haben sich immer mal wieder daran versucht, Ideen zu kopieren und eigene Tauschketten aufzuziehen. Keine hat lange durchgehalten. Entweder mangelte es an Engagement, oder die Regeln waren zu beschränkend. Der Ton war zu harsch, oder es haben schlichtweg nicht ausreichend Leute mitgetauscht. 

Eine gute Balance zwischen den Angeboten, den Regelungen und dem Ton zu finden, hat Monate gedauert. Im Laufe der Jahre kamen stetig Erkenntnisse dazu und auch wenn nicht jede Entscheidung, oder Regelung von außen auf den ersten Blick Sinn ergeben mochte, sind sie das Ergebnis jahrelanger Erfahrung, haben Ursprung, Grund und Berechtigung, tragen maßgeblich zum andauernden Erfolg bei. Das kann man nicht mal so auf die Schnelle kopieren und denken, es würde von allein laufen, dann ist die Luft halt auch schnell wieder raus. 

Aber wie sagt man? Erfolg erkennt man daran, dass man nachgeahmt wird.



Kommt vorbei, tauscht mit 😊


Meine Kette läuft immer noch. Manchmal langsamer, manchmal Schlag auf Schlag, aber unermüdlich seit nunmehr 5 Jahren und immer wieder kommen neue Tauschbegeisterte dazu. Über 2.500 Mitglieder tummeln sich inzwischen bei uns, halten meine Moderatoren und mich auf Trab und es werden stetig mehr. Schaffen wir gemeinsam dieses Jahr die 3.000? Bei fast 10.000 Lesern, die jeden Monat ihren Weg auf meinen Blog finden, werden wir das doch sicher schaffen 😉💪👍. Wenn ja, dürft ihr euch auf ein tolles Gewinnspiel freuen.

Sicherlich hast auch du die eine, oder andere Duftkerze im Schrank, die dir nicht so recht gefällt und die du gern gegen eine andere Sorte tauschen würdest. Bist du neugierig geworden? Möchtest du mittauschen? Schau vorbei, schau dich um, beteilige dich, wenn du magst. Neben der Tauschkette kann natürlich auch erzählt, diskutiert und sich über Kerziges ausgetauscht werden. Postet eure Sammlungen, oder neuen Errungenschaften, trefft andere Kerzenbegeisterte. Habt einfach Spass und macht mit bei der Yankee Candle, Goose Creek und Country Candle Tausch- und Plauschgruppe auf Facebook.

Inzwischen tauschen wir nicht nur Yankee Candles untereinander, sondern all die bekannten und beliebten Kerzenmarken, wie Country Candle, Kringle, Village Candle, Goose Creek, oder Cheerful Candle. Alles, was ihr dafür braucht, ist ein Facebook-Account und schon kann's losgehen 😊 Ich freue mich darauf, euch in der Gruppe begrüßen zu dürfen. Bitte habt ein Profil mit Fotos und echtem Namen, da wir bei uns auf Vertrauensbasis tauschen. Falls ihr das nicht habt, meldet euch kurz per PN bei Emily, oder mir über den Facebook-Messenger.




ANGEDÜFTELT 03: DIESE DUFTKERZEN VON YANKEE CANDLE & CO HABEN BEI MIR IN LETZTER ZEIT GEBRANNT

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Heute stelle ich euch erneut 10 Kerzen und Melts vor, die bei mir in letzter Zeit ihren Duft verbreiten durften. Da mein Geschmack weit gefächert ist und der Sinn mir stets nach Abwechslung steht, geht auch die heutige Duftliste einfach querbeet durch alle Bereiche.

Nun aber ohne weitere Umschweife zu einem kleinen Querschnitt, was bei mir so in der letzten Zeit gedüftelt hat.


Lemongrass & Ginger (Yankee Candle)



Lemongrass & Ginger ist ein heller, spritziger Duft mit klarem Schwerpunkt auf dem Zitronengras. Ich liebe den Duft von Zitronengras und hätte die Kerze ohne den leichten Ingwer-Einschlag noch mehr gemocht, aber die Kerze heißt ja nunmal auch Lemongrass & Ginger.

Die Kerze hat einen sehr schön belebenden Charakter und hat außer dem Zitronengras und dem Ingwer noch Unternoten von Amber und Zitrone. Den Amber rieche ich hier nicht heraus und die Zitrone als solche auch nicht. Bei der Zitrone kann ich mir aber vorstellen, dass sie so gut mit dem Zitronengras harmoniert, dass meine Nase es als eine Note wahrnimmt.

Leider ist die Kerze von der Intensität her eher im mittleren Bereich anzusiedeln und das Abbrennverhalten ist auch etwas problematisch. Mein Exemplar weigert sich einfach hartnäckig, einen Pool zu bilden, also von Rand zu Rand flüssig zu werden.

Mein Duftfavorit in dieser Richtung ist Lemongrass von Goose Creek, aber daneben ist Lemongrass & Ginger durchaus eine nette Abwechslung und hat definitiv das schönere Labelmotiv. Ich weiß nicht, ob ihr das Motiv der Goose Creek Kerze kennt, aber ich denke bei dem Bild jedes Mal an Frühlingszwiebeln.



Champagne Bubbles (Yankee Candle)



Champagne Bubbles von Yankee Candle war eine limitierte Edition und erschien im Jahre 2016. Der Duft war seinerzeit z.B. über QVC erhältlich, wo er mit dem Duft Twilight Sky zusammen als Set verkauft wurde. Beide Düfte wurden seitdem nicht wieder neu aufgelegt, Restbestände tauchten aber zwei Jahre später noch einmal bei Amazon auf.

Der Duft von Champagne Bubbles erinnert mich ein bisschen an die Kerze „All is bright“; zumindest haftet ihm auch etwas Prickelndes, Erfrischendes an. Er hat eine Zitrusnote inne, eine Mischung aus Orange und Grapefruit, was dem Duft Frische und Pepp verleiht. Die Kerze riecht nicht alkoholisch, aber dennoch könnte man tatsächlich gedanklich auf blubbernden Champagner kommen.

Die Intensität ist im gut wahrnehmbaren Bereich. Champagne Bubbles hat einen hellen, aufmunternden Charakter und weiß durchaus zu gefallen. Im Vergleich zu anderen Sekt- oder Champagnerdüften, wie z.B. Celebration von Village Candle, oder Cheers von Country Candle, gewinnt Champagne Bubbles für meine Nase haushoch.

Mein Glas neigt sich inzwischen dem Ende zu, aber ich werden Champagne Bubbles durchaus in positiver Erinnerung behalten.



Zuckerwatte (Glambee)



Zuckerwatte von Glambee trifft weder meine Erwartungen, noch meinen Geschmack. Cotton Candy Düfte gibt es ja von diversen Firmen, einige sind besser, einige schlechter, aber sie haben stets etwas Zuckrig-Süßes, etwas Bonbonsüßeähnliches in sich. Dieser Duft nicht. Er hat fast etwas Nougat- oder Schokoladiges an sich. Nach Zuckerwatte riecht er leider kein bisschen.

Der Duft, obwohl ich lediglich ein Stück in die Lampe gegeben habe, war durchaus intensiv und sehr gut wahrnehmbar. Generell bin ich ein Fan von Handmade-Wachs, aber leider sagt mir der Duft an sich hier überhaupt nicht zu.

Die Seite von Glambee ist inzwischen offline, denn die Marke hat sich in Hyggebi umbenannt. Neben Duftwachs findet ihr bei Hyggebi z.B. auch Modeschmuck und andere Kleinigkeiten. Mein Handmade-Wachs-Herz hängt zwar in erster Linie an den großartigen Wachsen von Ice Flower, aber man muss sich ja nicht auf einen bestimmten Hersteller festlegen.



Blackberry Mango (Root Candles)



Blackberry Mango ist ein schöner, fruchtiger Duft. Die Votivkerze ist ein Überbleibsel aus Zeiten, in denen die Root Candles hierzulande noch erhältlich waren. Aktuell gibt es hier meines Wissens keinen Händler, der die Kerzen im Programm hat.

Darüber bin ich nicht wirklich traurig, denn die Kerzen sind hauptsächlich aus Bienenwachs und das halte ich in der aktuellen Zeit für unnötig. Es gibt für mich keinen Grund, warum Kerzen nicht vegan sein sollten.

Um das Maximum aus dem Wachs herauszuholen, habe ich das Votiv in die Duftlampe gegeben, anstatt es abzubrennen. Kalt gerochen war der Duft wunderbar und sehr intensiv beerig-fruchtig. Warm kam dann aber die Ernüchterung: Der Duft breitete sich nicht im Raum aus, war nicht wahrnehmbar.

Ich kann nicht sagen, ob das daran lag, dass mein Votiv schon älter war, oder ob das ein generelles Problem der Root Candles ist, aber gemessen am Kaltduft, hatte ich hier eine wahre Duftexplosion erwartet. Bekommen habe ich aber: Einen Hauch von Nichts.



Summer Slices (Village Candle)



Melondendüfte sind für mich oft problematisch, weil sie in der Regel sehr künstlich riechen. Das muss nichts Schlechtes sein, aber im Fall der Melone ist mir Hubba Bubba Melonenkaugummi einfach zu viel, wenn ich einen fruchtig-frischen Duft möchte.

Summer Slices ist anders. Auch hier ist das künstliche Wassermelonenaroma enthalten, aber es ist nicht übermäßig süß und wird durch die frische, wässrige Gurke sehr schön aufgewogen. Ich kann mir die Kerze sehr gut an einem warmen Sommertag vorstellen, wenn man keine Lust auf schwere, drückende Düfte hat.

Insgesamt ist Summer Slices durchaus gelungen und im Vergleich zu Juicy Watermelon von Yankee Candle, oder Watermelon Patch von Goose Creek aus meiner Sicht die angenehmste Wahl.



Cozy Vanilla Cashmere (Candle-Lite)




Ich hatte keinerlei Erwartungen an Cozy Vanilla Cashmere. Meine Erfahrungen mit Candle-Lite waren bisher durchweg negativ und der im Verhältnis zu Goose Creek, oder Yankee Candle geringere Duftölanteil von gerade einmal 5% hat mich nicht überzeugt.

Eine Ausnahme stellen die Revere House Kerzen dar, die "Deluxe-Reihe" von Candle-Lite mit höherem Duftölanteil. Hier war ich mit der Duftabgabe zufrieden, aber die Revere House Kerzen brennen schlecht und unsauber ab, neigen von Anfang an zur Tunnelbildung.

Die normalen Candle-Lite Kerzen, wie auch Cozy Vanilla Cashmere aus der Everyday Kollektion, haben weicheres Wachs, ein Paraffin-Pflanzenwachsgemisch, aber wie gesagt, weniger Duftöl. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich das Wachs für die Duftlampe hergenommen habe, aber für Cozy Vanilla Cashmere kann ich meine vorherigen Eindrücke nicht bestätigen: Der Duft war intensiv und wirklich gut.

Es handelt sich um einen kräftigen Kaschmirduft, der eine tolle Atmosphäre schafft. Die wirklich ausgesprochen gut gelungene Note setzt sich zusammen aus Sandelholz, Veilchen, Amber, Moschus und Vanille, sowie etwas Zitrus und Kiefer. Dies ist ein Duft, den ich mir definitiv nachkaufen werde.



Italian Leather (Village Candle)



Italian Leather ist für mich eine Überraschung. Nun ja, nicht der Duft an sich ist eine Überraschung, denn er riecht tatsächlich genau nach dem, war draufsteht, sondern ich habe mich quasi selbst damit überrascht, dass mir so ein Duft gefällt.

Leder ist halt tote Tierhaut und das finde ich wenig reizvoll. Will ich das riechen? Nun, von dem Gedanken muss man weg, wenn man diese Kerzen mögen möchte und kalt gerochen dachte ich noch: "Warum will ich so etwas als Raumduft?". Angezündet hat sich meine Meinung dann aber geändert und im Raum verteilt schafft der Duft eine sehr schöne, urige, gemütliche Atmosphäre.

Die Gedanken an gehäutete Tiere waren schnell weg gewaschen und ich habe mich drauf eingelassen, den Duft zu genießen; schließlich sind hier ja nicht wirklich Lebenwesen für die Kerze zu Tode gekommen.

Italian Leather ist ein toller, maskuliner und atmosphärischer Duft und sicher tragen hier auch der Amber und das Mahagoni ihren Teil zum Gemütlichkeitsgefühl bei. Warm im Raum gerochen wohlgemerkt, denn kalt riecht die Kerze halt einfach nur platt nach kaltem Leder.



Bundle Up (Yankee Candle)



Hatte ich Bundle Up seinerzeit noch als unattraktiven Waschmittelduft abgetan, so habe ich diesen Duft nun neu für mich entdeckt. Geschmack ändert sich mit der Zeit, Duftgewohnheiten ändern sich und so kommt es, dass mir Bundle Up aktuell überraschenderweise gefällt.

Die Noten sind frisches Leinen, Jasmin, Kaschmir und Wald, sowie etwas Amber und Zitrus.

Zugegeben: Bundle Up wird nie mein Lieblingsduft werden und es ist für mich auch kein Nachkaufkandidat, aber ich habe das Tart durchaus genießen können.

Ja, er hat immer noch eine Waschmittelnote, aber die ist mir nicht mehr unangenehm und der Duft hat darüber hinaus noch mehr zu bieten. Bundle Up hat etwas Reines, Sauberes, aber auch etwas Kühles, als würde vom geöffneten Fenster her etwas Luft vom Wald hineinwehen und sich mit parfümigem Wäscheduft von der Leine draußen mischen, während man den Frühjahrsputz macht.



Strawberry (Yankee Candle)



Strawberry ist ein intensiver, durchweg künstlicher Erdbeerduft. Man erkennt hier sofort das typische Aroma, das man durch die Süßigkeiten- bzw. Lenensmittelindustrie automatisch mit Erdbeeren assoziiert, obwohl keine natürliche, frische Erdbeere jemals so gerochen hat.

Ich mag den Duft. Er ist bonbonsüß und vom Charakter her fröhlich. Er hat nichts Frisches an sich, wie z.B. Rain Drenched Strawberries von Goose Creek, sondern ist einfach klebriger Zucker mit Erdbeeraroma. Nicht mehr, nicht weniger.



Vineyard (Yankee Candle)




Vineyard aus der World Journeys Collection von 2015 konnte mich leider nicht überzeugen. Die Kerze riecht schon annähernd nach dunkelrotem Wein, ist für mich jedoch nicht mit einem echten Weinbouquet vergleichbar. Der Duft erinnert mich an Traubensaft, ist aber irgendwie auch muffig und macht mich insgesamt nicht so wirklich glücklich.

Die World Journeys Collection wurde später in den Outlets in Form von Tumblern fortgesetzt und hier fand auch Vineyard ein zweites Zuhause. Im Gegensatz zu anderen Düften aus der Reihe, wie z.B. Canary Island Banana, wurde für den Tumbler der Name etwas angepasst und in South African Vineyard geändert.

Aber auch in Form von Jars wurde der Duft noch jahrelang im regulären Sortiment neu aufgelegt. In späteren Neuauflagen dann lediglich ohne das World Journeys Landkartenmotiv im Hintergrund auf dem Label. Zusätzlich ist der Duft auch in der Vintage Edition unter dem Namen Shiraz erschienen. Die Vintage Edition war eine sehr schöne Reihe von insgesamt vier Weinduftkerzen: Merlot, Shiraz, White Zinfandel und Chardonnay.

So oft, wie der Duft neu aufgelegt wurde und so lange, wie er im regulären Sortiment geblieben ist, gehe ich davon aus, dass der Duft ausgesprochen beliebt ist. Nur meinen persönlichen Geschmack trifft er leider nicht so wirklich und ich favorisiere da den später erschienenen Tuscan Vineyard um Längen.



Moonlit Blossoms (Yankee Candle)




Moonlit Blossoms ist ein Duft, der mich hin- und her reißt. Er ist definitiv nicht, was ich erwartet, oder erhofft hatte, nämlich ein schöner, voller, dunkler Blütenduft, ein Bouquet aus prächtigen Blumen und sommerlicher Nachtluft. Aber nein: Der Duft ist in erster Linie fruchtig.

Ein Blick auf die Zutatenliste gibt Aufschluss: Brombeeren und Granatapfel als Kopfnote. Und Ja: Die Brombeeren haben bei dieser Kerze absolut die Oberhand. Erst darunter machen sich leichte Noten von Jasmin, Lavendel und Ylang-Ylang-Blüten bemerkbar. Moschus, sowie Amber sorgen darüber hinaus für den leicht parfümigen Charakter.

In kaltem Zustand hat die Kerze etwas leicht Rauchiges, das mir sehr gefällt. Davon ist in warmem Zustand leider gar nichts mehr zu merken und die fruchtige Brombeere führt die Duftpolonaise an.

Ich würde Moonlit Blossoms nicht nur als Mogelpackung (denn es ist definitiv kein Blumenduft), sondern auch als absolute Enttäuschung bezeichnen, wenn da nicht irgendwie irgend etwas an der Kerze wäre, das mich immer wieder verlockt, sie anzuzünden und es nicht so wäre, dass sie mir von Mal zu Mal besser gefällt.

Moonlit Blossoms (hier Seufzer einfügen), eine Kerze, die mir wahrlich Kopfzerbrechen bereitet, doch ich beschließe jetzt einfach, weniger darüber nachzudenken und sie schlicht zu mögen. Schöner wäre es, wenn sie etwas weniger Süß wäre, aber es ist halt, wie es ist.




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ANGEDÜFTELT 02: DIESE DUFTKERZEN VON YANKEE CANDLE & CO HABEN BEI MIR IN LETZTER ZEIT GEBRANNT

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Heute habe ich wieder eine Angedüftelt-Liste für euch. Dabei stelle ich euch erneut 10 Kerzen vor, die in der letzen Zeit bei mir ihren Duft verbreiten durften. Von Yankee Candle, über Country Candle, bis hin zu Village Candle, Colonial und Woodwick ist diesmal eine schöne, gemischte Dufttruppe zusammengekommen.




Bahama Breeze (Yankee Candle)


Bahama Breeze gehörte nie zu meinen Favoriten, hat mich nie wirklich überzeugt. Von Zeit zu Zeit habe ich aber doch mal Lust drauf und so durfte die Kerze kürzlich ein Stück weiter brennen, um dann anschließend wieder für unbestimmte Zeit im Schrank zu verschwinden.

Ich glaube, es ist mehr die Vorstellung von dem Duft, die eine kurze Zeit lang einen kleinen Hype um die Kerze ausgelöst hatte, als der eigentliche Duft an sich; die Vorstellung, die vom Wachs, dem Namen und dem Label geweckt wird. Unterm Strich ist Bahama Breeze ein langweiliger Fruchtsaftduft, ohne nennenswerte Highlights.

Eines vorweg: Es ist kein Pina Colada Duft, also kein Kokos-Ananas-Cocktail-Duft, wie manch einer vielleicht denken mag. Bahama Breeze riecht wie ein dickflüssiger Fruchtsaft, wie eine Mischung aus dem typischen Pfirsicht-Nektar aus dem Tetra Pak, den ich schon als Kind nicht mochte und Mango, sowie ähnlichen weichfleischigen Früchten; der Art von Früchten, die beim Entsaften trüb und dickflüssig werden.

Ein Blick auf die Inhaltsliste gibt Aufschluss: Pfirsich, Grapefruit, Mango, sowie etwas Maracuja und Ananas und nicht näher benannte, weitere tropische Früchte. Zudem etwas Moschus. Passt. So verkehrt lag meine Nase dann ja gar nicht. Unerklärlich, warum man sich hier für hellblaues Wachs entschieden hat, wo alle enthaltenen Früchte sich im gelb-orangen Farbbereich befinden.

Gute Freunde werden Bahama Breeze und ich wohl nie werden, aber natürlich ist das stets eine Frage des persönlichen Geschmacks und an der Qualität der Kerze, sowie der Duftverteilung gibt es nichts auszusetzen.




Autumn Colors (Village Candle)


Dieser Duft aus der Limited Edition von Village Candle konnte meine Erwartungen ebenfalls nicht erfüllen. Der im Grunde durchaus angenehme Duft ist für meine Nase im Raum einfach zu schwach.

Die Mischung aus Orangenblüte, Birne, Salbeiblättern und einem versteckten Hauch Minze, klingt verlockend. Wäre sie auch, wenn sie nicht so ein laues Lüftchen in der Performance wäre.

Es ist zwar nicht so, dass ich den Duft gar nicht wahrnehme, aber halt eher hintergründig und sehr dezent. Am ehesten tritt die Orangenblüte in den Vordergrund, eine Note, die ich durchaus sehr gern mag.

Jedes Mal, wenn ich eine leichte Duftbrise von der Kerze her in die Nase bekomme, wünsche ich mir den Geruch stärker und letztlich ärgert mich das dann. Wir wollen uns ja aber lieber über unsere Kerzen freuen, als ärgern, deshalb wird Autumn Colors leider meine Sammlung verlassen müssen. Ihr wisst ja: Was nicht glücklich macht, kann weg.




Inspiration Garden (Woodwick)


Diese Kerze hat schon einige Jahre auf dem Rücken und stammt aus Zeiten, in denen Woodwick noch keinen Kreuzdocht hatte ...fast schon eine Antiquität könnte man sagen. Höchste Zeit also, dass sie mal weiter brennt.

Inspiration Garden ist ein blumiger Duft, der aber auch eine gewisse bonbonartige Süsse inne hat. Mit viel Fantasie kann man sich bei dem Duft schon einen grossen, bunten, schön angelegten Blumengarten vorstellen, durch den man im Sommer lustwandeln mag. Ich persönlich schwanke aber bei dieser Kerze immer zwischen Blumengarten und Gummitieren zum Naschen. Wahrscheinlich ist es einfach süßer Nektar, der mich in diese Richtung denken lässt.

Der Duft verteilt sich gut im Raum, erschlägt nicht, ist aber auch nicht zu schwach. Für einen Duft dieser Richtung genau richtig für mein Empfinden. Generell gehört Woodwick zu den Marken, deren Qualität mich selten enttäuscht hat.

Leider wurde Woodwick im letzten Jahr von der gleichen Gesellschaft aufgekauft, denen auch Yankee Candle seit einigen Jahren gehört. Bleibt zu hoffen, dass sich das nicht negativ aufs Sortiment und die Qualität auswirkt.




Raspberry Rose Tea (Village Candle)


Wieder ein schwächerer Kandidat, aber gerade noch im akzeptablen Bereich. Wäre der Duft nicht so wunderbar, wäre ich vielleicht nicht so nachsichtig und die Kerze wäre hier schon längst ausgezogen, aber irgendwie hänge ich an dem Duft.

Raspberry Rose Tea ist ein sehr schöner Früchteteeduft und ist wirklich authentisch gelungen. Die getrockneten und mit heißem Teewasser übergossenen Himbeeren riecht man hier ebenso natürlich und angenehm heraus, wie den Tee an sich. Einfach ein aufheiternder Wohlfühlduft.




Simple Breeze (Colonial Candle)


Simple Breeze ist ein wunderbarer Duft für den Sommer. Er ist leicht und drückt nicht, wenn es eh schon warm ist. Der Duft kommt daher, wie eine angenehme Brise, die beim geöffnetem Fenster eines Strandhauses hereinweht. Draußen scheint die Sonne, im Vorgarten blüht es und die frisch gewaschene Wäsche trocknet auf der Leine, während eine leichte Sommerbrise vom Meeresstrand herüber weht.

Ich halte Colonial Candle für eine leider sehr unterschätzte Marke, die zu Unrecht hierzulande ihr Dasein gefühlt eher im Schatten fristet.

Die Firma hat viele tolle und interessante Düfte im Programm, ist in der Regel gut und intensiv im Raum wahrnehmbar und muss sich hinter Kerzenkollegen, wie Yankee Candle, oder Village Candle in keinster Weise verstecken.




Cottage Breeze


Im Vergleich zu Simple Breeze kommt Cottage Breeze viel aquatischer daher. Auch hier können wir uns ein schönes Häuschen an der Küste vorstellen, aber es liegt viel näher am Wasser. Cottage Breeze hat auch Momente eines blauen Duschgels an sich, allerdings in unaufdringlicher und nicht störender Weise.

Vielleicht steht der Mann gerade unter der Dusche, während die salzige Meeresluft am geöffneten Fenster vorbeiweht. Man schaut aufs Seegrass am Ufer und das blaue Wasser, während sich im Hintergrund die Badezimmertür öffnet und der Duschnebel sich fein mit der frischen Luft zu mischen beginnt.

Grundsätzlich gefällt mir Cottage Breeze gut, aber die Kerze ist ein wahrer Albtraum von einer Zicke. Selbst nach vielen Stunden will das Wachs nicht anständig bis zu den Rändern schmelzen, so dass ich das Wachs öfter mal am Rand herum abschneide, damit sich kein Tunnel bildet.

Klar könnte ich Hilfsmittel nutzen, wie z.B. Alufolie um die Kerze, damit sich mehr Hitze sammelt, aber ich bin kein Freund solcher Methoden.

Natürlich ist auch der Candlewarmer, den ich oft und gern nutze, stets eine Option. Parallel brenne ich aber halt auch gern mal Kerzen ganz klassisch und finde, ich darf von einer 30,- Kerze durchaus erwarten, dass sie anstandslos abbrennt.





Salt Water Taffy (Yankee Candle)


Salt Water Taffy ist ein süßer Bonbonduft. Künstlich, klebrig, zuckrig. Der Duft wurde kürzlich als Magical Unicorn neu aufgelegt und ist somit wieder im aktuellen Programm von Yankee Candle zu finden. 

Die Kerze vereint sämtliche Fruchtbonbonaromen, die man sich nur denken kann mit einem Hauch von Vanille. Die Vanille ist zwar nicht vordergründig herauszuriechen, sorgt aber dafür, dass der Duft etwas cremiger wirkt, als z.B. Tutti Frutti, oder Jelly Beans. Salt Water Taffy hat keine säuerlichen Noten, wie viele andere Bondondüfte, sondern konzentriert sich auf die zuckrig-süßen Aromen.

Eine Duftbombe ist Salt Water Taffy nicht gerade, zumindest gibt es etliche intensivere Bonbondüfte, deshalb bin ich inzwischen dazu übergegangen, die Kerze nur noch unterm Candlewarmer zu nutzen. Ich mag den Duft an sich recht gern, würde ihn aber nicht nachkaufen, sondern mir dann einen intensiveren Duft in dieser Richtung zulegen.




Honey Dew (Country Candle)


Honey Dew ist ein erfrischender, heller Melonenduft. Man riecht hier sowohl das Wässrige, als auch die frisch aufgeschnittene Honigmelone an sich. Obendrauf gibt es einen winzigen Spritzer Zitrone.

Zu Anfang konnte ich mich mit der Kerze nicht anfreunden. Ich habe stets etwas Künstliches, fast sogar Plastikähnliches mit herausgerochen, das mich sehr gestört hat. Inzwischen rieche ich diese Beinote aber nicht mehr und mag diese sommerlich-frische Kerze recht gern.

Leider ist mein Exemplar ein echtes Problemkind, was das Brennen angeht. Die Flammen sind trotz stets gekürzter Dochte viel zu hoch, flackern wie verrückt und rußen leider auch.

Nichtsdestotrotz ist Honeydew eine Empfehlung wert, wenn man einen angenehmen Melonenduft sucht. Es muss ja nicht immer Wassermelone sein.




Black Cat


Ich war schon ein bisschen schockiert, als Campfire Marshmallow von Goose Creek aus dem Programm genommen wurde. Knapp zwei Jahre später tauchte dann zu Halloween der Duft Black Cat auf. Meine Überraschung war groß, als ich an der Kerze roch und dachte: Das ist Campfire Marshmallow.

Black Cat enthält Duftnoten von Marshmallow, Vanille-Moschus, Lagerfeuer und Sandelholz. Es ist ein herrlicher, süßer, aber durch die dezente Lagerfeuernote nicht langweiliger Marshmallowduft. Sein volles Potential entwickelte die Kerze erst beim zweiten, oder dritten Brennen, aber das ist ja nichts Ungewöhnliches.

Zwar liebe ich Marshmallow-Düfte, aber finde sie oft problematisch. Düfte, die den Fokus im Vordergrund auf die Marshmallow-Komponente legen, sind mir entweder zu schwach (Fireside Treats, YC, Marshmallow Buddies, GC), im Raum so gut wie gar nicht wahrnehmbar (Merry Marshmallow, YC), übertrieben Vanillesoßencupcakelastig (Marshmallow Chicks, YC), oder etwas langweilig (Marshmallows, GC)

Black Cat, bzw. Campfire Marshmallow macht hingegen für meine Nase alles richtig und ist neben Campfire Marshmallow von Bath&Body Works mein liebster Marshmallowduft. Für alle, die einen süßen, aber nicht langweiligen, weichen, aber trotzdem leicht röstaromatischen Marshmallowduft suchen, der nicht erschlägt, aber trotzdem gut wahrnehmbar ist, kann ich hier eine absolute Empfehlung aussprechen.

Inzwischen ist Campfire Marshmallow als Dreidochtkerze wieder im aktuellen Programm von Goose Creek gelandet. Ob der Duft identisch geblieben ist, kann ich leider nicht sagen. Bei der Beschreibung der Neuauflage finden hier Sandelholz und Moschus keine Erwähnung. Gut möglich aber, dass die Noten in der aktuellen Beschreibung einfach allgemein mit unter "Lagerfeuer" fallen.




Sage Leaf & Citrus (Goose Creek)


Huch, wo ist denn hier der Zitrusanteil? Für gewöhnlich mag ich Salbei mit Zitrus-Düfte, wie z.B. Sage & Citrus von Yankee Candle, oder Citrus and Sage von Kringle Candle sehr gern. Es sind düfte, die warm gerochen eine wirklich angenehme Atmosphäre schaffen.

Sage Leaf & Citrus von Goose Creek unterscheidet sich jedoch arg von anderen Sage/Citrus-Düften, die ich bisher kenne und ich kann mich nicht entscheiden, ob ich das mag, oder eher nicht. Der Zitrusduft ist hier so stark im Hintergrund, dass ich ihn kaum herausrieche und der Hauptfokus liegt auf den Salbeiblättern, wobei der Salbei nicht so geschmeidig, fast etwas krautiger ist, als bei anderen Salbeidüften.

Weitere Zutaten sind Lavendel, Geranie, Patchouli, Puder und Moschus. Diese Zutaten sind zwar nicht explizit im Vordergrund, sorgen aber noch einmal mehr dafür, dass die hellen Zitrusfrüchte, die hier enthalten sein sollen, noch mehr untergehen.

Der Duft ist mir nicht unangenehm, aber ich habe immer das Gefühl, irgend etwas fehlt und irgend etwas stört, allerdings wächst er auch an mir, je öfter ich ihn jetzt warm gerochen habe. Nachkaufen werde ich den Duft aber nicht, denn Sage & Citrus Düfte gibt es von fast jeder Duftkerzenmarke und es gibt halt andere, die mir besser gefallen.


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10 Kürbisdüfte (nicht nur) für den Herbst

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Traditionell gehören Kürbisdüfte zwar in den Herbst, ich liebe sie aber zu jeder Jahreszeit. 

Waren Kürbisdüfte bis vor wenigen Jahren noch ein eher amerikanisches Phänomen und erfreuen sich dort seit Jahrzehnten enormer Beliebtheit, so fanden sie in letzter Zeit auch immer mehr ihren Weg in einheimische Gefilde. Inzwischen sind sie aus dem Herbstprogramm der Duftkerzenhersteller auch hier nicht mehr wegzudenken.

Seit ich vor wenigen Jahren das erste Mal an einer Kürbisduftkerze geschnuppert habe, bin ich dieser Duftnote verfallen. Ob süss und köstlich, würzig und markant, gebacken, oder frisch: Kaum eine Duftnote ist so vielfältig, wie der Kürbis und ich möchte euch heute 10 dieser unterschiedlichen Kürbisdüfte vorstellen - nicht nur für den Herbst.



Spiced Pumpkin


Den Startschuss setzt der Kürbisklassiker Spiced Pumkin. Mancher liebt ihn, mancher hasst ihn. Dazwischen gibt es kaum etwas.

Auch wenn dieser Duft stark polarisiert und man zu denjenigen gehört, die ihn nicht mögen, sollte man nicht den Fehler machen, deshalb generell alle Kürbisdüfte über einen Kamm zu scheren. Gerade bei Kürbis gibt es so viele unterschiedliche Richtungen, dass sicherlich für jede Nase etwas dabei ist.

Spiced Pumkin ist ein beliebter Herbstduft und wie der Name schon sagt, in der würzigen Richtung zu Hause. Nelke, Muskat und Zimt dominieren hier zusammen mit dem Kürbis. Brauner Zucker gibt eine leichte Süße im Hintergrund und nicht bewusst wahrnehmbare Zitrone und Orange funktionieren hier als Bindeglied. Auch ein Hauch Vanille ist im Duft enthalten, hat aber keine wirkliche Chance gegen die kräftigen Gewürze und den Kürbis an sich.

Wer einen herbstlichen, nicht kuchigen Kürbisduft sucht, ist bei diesem Klassiker goldrichtig. Wer die würzige Note eher dezenter, oder gar nicht haben möchte, ist mit anderen Kerzen, wie z.B. der folgenden Goose Creek Kerze, besser bedient.




Pumpkin Cupcake


Pumpkin Cupcake ist ein gelungener, weicher, warmer Kürbiskuchenduft. Die Kürbisnote ist hier nicht zu dominant, so dass auch die kuchige Seite ihren Platz hat. Zudem hat man hier auf würzige Noten verzichtet und sich wirklich nur aufs Leckere konzentriert.

Süßer Zimt, Zucker, Mandel, Vanille und Karamell ergänzen hier die Kürbisnote und machen aus Pumpkin Cupcake einen angenehmen Gesamtduft, der fast sogar ein bisschen cremig wirkt.

Der Duft ist sehr weich und versöhnlich, so dass ich denke, dass er einer breiten Masse gut gefallen wird. Ich persönlich mag den Duft zwar gern, finde ihn aber etwas spannungsarm und favorisiere in der Kürbiskuchenrichtung dann doch eher Düfte mit ein bisschen mehr Pepp.




Pumpkin Pie


Dieser Duft hat das, was mir am Pumkin Cupcake von Goose Creek fehlte: Etwas mehr Pepp.

Zukersirup, Muskat, Zimt, Butterkruste und ein ganz kleiner, gar nicht bewusst merklicher Hauch Apfel machen diesen Kürbiskuchen zu einem echten Leckerbissen. Es ist zwar ein verhältnismäßig weicher und angenehmer, aber auch etwas würziger Duft und damit für mich einfach insgesamt interessanter, als z.B. Pumpkin Cupcake.

Der Duft verteilt sich gut im Raum und die Kerze brennt mit Hilfe eines Illuma-Lid auch recht problemlos ab. Pumpkin Pie ist schlichtweg einfach lecker und jedes Mal, wenn mir der Duft warm in die Nase fliegt, macht mir das gute Laune.

Für mich ist Pumpkin Pie ein toller Wohlfühlduft und ist unter den unzähligen Kürbisdüften stets einer meiner Favoriten geblieben.




Pumpkin Cream Pie


Pumkin Cream Pie von Our own Candle Company hat eine gute Duftabgabe, allerdings für meinen Geschmack mangelhaftes Brennverhalten und einen zu dünnen Docht. Das Wachs brennt nicht sauber herunter, sofern man die Kerze nicht viele Stunden brennen lässt. Das ist aber bei Sojawachsgemischen nicht untypisch.

Der Duft an sich gefällt mir sehr gut und er ist auch ordentlich wahrnehmbar. Es handelt sich um den typischen Food&Spice Kürbisduft, wie er in vielen kuchigen Kürbisduftkerzen zu finden ist und den ich immer gern als "gebackener Kürbis" bezeichne. Die Kerze lehnt sich insgesamt deutlich mehr in die würzige, als in die süße Richtung, ist aber noch im Bereich der Gebäcksüße anzusiedeln.

Pumpkin Cream Pie ist cremiger und keksiger, als z.B. Spiced Pumpkin von Yankee Candle, was ich aber nur im direkten Vergleich herausgerochen habe. Ohne Vergleichsmöglichkeit hätte ich die Kerze straight in die würziger Kürbis Kategorie gesteckt, denn Muskat, Nelke und Zimt sind schon deutlich vorhanden.

Wenn wir an dieser Stelle nun die Meinung des Paketboten mit einbeziehen wollen: Bei Öffnen der Tür sagte er: "Das riecht hier irgendwie nach Weihnachtsgebäck".




Carving Pumpkins


Carving Pumpkins ist überraschenderweise ein recht grüner, frischer Duft. Es ist definitiv kein foodie Duft, sondern geht in die florale Richtung. Die Kerze imitiert den Duft eines frischen Kürbis, den man gerade aufschneidet und aushöhlt.

Hierzu kombiniert Goose Creek Noten von Bergamotte, Lavendel, Salbei und Geranie. Letztlich ist jedoch keine dieser Noten identifizierbar, sondern es ergibt sich ein fast chlorophyllähnlicher Pflanzenduft, der wirklich sehr gut getroffen ist und tatsächlich an frisch aufgeschnittenes Kürbisfruchtfleisch erinnert.

Grundsätzlich würde ich sagen, trifft Carving Pumpkins voll meinen Geschmack, aber leider nehme ich die Kerze im Raum kaum wahr. Wäre dieser Duft intensiver, hätte er eine gute Chance gehabt, zu einem meiner "grünen" Favoriten zu werden.




Pumpkin Torte


Pumpkin Torte von Colonial Candle ist einer meiner Kürbisfavoriten. Der Duft ist im Vergleich, und obwohl auch etwas Gebäckwürze vorhanden ist, eher mild und sehr angenehm, ohne dabei jedoch langweilig zu sein.

Der gebackene Törtchenteig ist hier ebenso wunderbar wahrnehmbar, wie die cremige Kürbisfüllung und meiner Nase nach ähnelt der Duft tatsächlich recht authentisch dem von leckeren kleinen Kürbistörtchen aus dem Ofen.

Eine dezente Mandelnote im Hintergrund gibt dem Duft den letzten Schliff. Hier hat Colonial Candle wirklich alles richtig gemacht und die Kerze duftet genau so, wie man es sich von Namen und Label her erhofft.

Pumpkin Torte ist für mich durch seinen gemütlichen Charakter einfach ein Wohlfühlduft und noch einmal gänzlich anders, als z.B. Pumpkin Pie, oder Pumpkin Cupcake. Hier hat sich Colonial Candle wirklich bemüht, einen gänzlich eigenen Duft zu kreieren, anstatt sich auf der geläufigen Kürbisnote auszuruhen.

Leider flackert und rußt mein Exemplar trotz stets sehr kurz gehaltener Dochte immer mal wieder, was mich etwas ärgert. Nichtsdestotrotz ist es ein toller Duft, der sich problemlos und schnell im Raum verteilt und eine absolute Empfehlung.




Spiced Pumpkin Seeds


Dieser Duft ist gänzlich anders, als alle anderen Kerzen auf dieser Liste und er gleicht auch keinem Duft, den ich andernorts bisher gerochen habe. Die typische, weiche, foodige Kürbisnote ist hier in keinster Weise vorhanden. Das sollte allerdings auch nicht wundern, denn es geht bei Spiced Pumkin Seeds ja auch um die Kerne.

Kürbiskerne sind für mich in Natura praktisch geruchlos und was an Spiced Pumkin Seeds an Kürbiskerne erinnern soll, ist mir schleierhaft. Es handelt sich um einen sehr würzigen, kräftigen und intensiven, fast schon beißenden Duft, der sich gefühlt direkt durch die Nasenflügel ins Gehirn bohrt.

Im Geschäft empfand ich den Duft noch als interessant genug, um die Kerze mitzunehmen, aber spätestens nach dem ersten Brennen, änderte ich meine Meinung. Der Duft ist schneidend und aggressiv. Es ist eine Mischung aus Ingwer, Muskatnuss, Kardamom, Karamell, Nelke und weiteren Gewürzen. Kürbis ist nicht enthalten, Kürbiskerne auch nicht.

Ich könnte mir vorstellen, dass der Duft in stark abgeschwächter Form zumindest in der Küche, oder vielleicht auf dem Balkon in der Herbstwindluft ganz nett wäre, aber in dieser geballten, konzentrierten Intensität, ist die Kerze für mich nicht zu ertragen.




Pumpkin Buttercream


Nach dieser Duftverirrung nun aber wieder zurück, zu den leckeren Düften.

Kürbis, Vanille, Zimt und Nelke mischen sich hier zu einem herrlichen, butterweichen Duft. Die Kerze ähnelt am ehesten dem Pumpkin Cream Pie von Our Own Candle Company, ist aber weniger würzig und insgesamt etwas "glatter".

Pumpkin Buttercream ist einer meiner Lieblinge, denn er vereint den gebackenen Kürbisduft und die anderen Zutaten so geschickt, dass der Duft für meine Nase einfach perfekt ausbalanciert ist und einen nahezu geschmeidigen Eindruck macht.

Leider ist Pumpkin Buttercream derzeit nicht im Programm, aber wenn ihr die Chance habt, ihn z.B. aus zweiter Hand und zu einem moderaten Preis zu ergattern, lohnt es sich als Kürbisfan bei diesem Duft zuzuschlagen.




Spicy Pumpkin White Chocolate


Spicy Pumpkin White Chocolate ist ein kräftiger und würziger Kürbisduft. Die titelgebende weiße Schokolade wird hier zum Nebenprogramm und sticht als solche nicht wirklich hervor.

Der Duft bekommt durch Nelkengewürz, einem Hauch Zimt, aber auch durch Vanille und etwas Kokos eine sehr interessante Gesamtnote. Obwohl sich die Duftkomponenten ähnlich lesen, wie in anderen Kürbisdüften, fällt dieser Duft im Vergleich viel kräftiger und würziger aus.

Vom Wesen her erinnert mich die Kerze an das Aroma, das in einem Kürbis-Latte, oder halt Kürbiskakao ist, jedoch ohne das Grundgetränk. Das Aroma verteilt sich beim Brennen gut und zeitnah in der Wohnung. Obwohl ich den Duft an sich durchaus gern mag, kann er mir durch seine Intensität aber auch schnell mal zuviel werden.

Trotzdem ist dies eine Kerze, zu der ich immer mal wieder gern greife, wenn ich einen kräftigen und würzigen, aber trotzdem foodie-leckeren Kürbisduft möchte. Ich kann mir aber vorstellen, dass er gerade sensibleren Nasen zu aufdringlich ist.

Was ich an der Kerze nicht mag, ist leider die gesamte Aufmachung. Die Wachsfarbe, grau und schmutzig, harmoniert hier nicht mit dem schönen Duft und auch das Label finde ich grauenvoll. Natürlich ist das Geschmackssache und ändert am Duft nichts, aber es hätte mich beinahe davon abgehalten, mir diese Kerze zuzulegen.




Pumpkin Tweed


Pumkin Tweed ist eine Duftkombination von der ich mir im Vorfeld nicht vorstellen konnte, dass sie funktioniert. Kürbis und Wolle? Das klang seltsam.

Ich sollte eines Besseren belehrt werden, denn Pumpkin Tweed ist ein überraschend stimmiger und schöner Duft.

Der gebackene, weiche und leicht süßliche Kürbis trifft hier auf ein kuschelig-gemütliche Komponente und irgendwie funktioniert diese Kombination erstaunlich gut.

Eine dezente und angenehme Würze, sowie  leicht parfümiger, warmer Amber runden den Duft ab. Für mich ist diese Kerze aus der schönen Metallic Reihe von Village Candle ein Treffer und Nachkaufkandidat.




Es gibt wirklich eine nahezu unendlich scheinende Zahl von Kürbisduftkerzen und dennoch sind viele von ihnen so stark unterschiedlich im Charakter, dass es sich durchaus lohnt, mehrere Kürbiskerzen sein Eigen zu nennen.

Welches sind eure Kürbisfavoriten? Wollt ihr eine zweite Review mit 10 weiteren Kürbisdüften? Brennt ihr Kürbisdüfte nur im Herbst, oder auch ganzjährig?


Meine Punktewertung für diese 10 Düfte:

- Spiced Pumkin (Yankee Candle) 8/10
- Pumpkin Cupcake (Goose Creek Candle) 6/10
- Pumpkin Pie (Yankee Candle) 9/10
- Pumpkin Cream Pie (Our Own Candle Company) 7/10
- Carving Pumpkins (Goose Creek Candle) 7/10
- Pumpkin Torte (Colonial Candle) 8/10
- Spiced Pumpkin Seeds (Country Candle) 2/10
- Pumpkin Buttercream (Yankee Candle) 10/10
- Spicy Pumpkin White Chocolate (Country Candle) 6/10
- Pumpkin Tweed (Village Candle) 8/10




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